Kekstee

Euch brauche ich nicht zu erzählen, was für vielfältige exquisit aromatisierte Teesorten es heute gibt. Darunter gibt es, analog zu den Cookies&Cream– oder Oreo-Sorten beim Eis, eben auch ausgesprochen keksliche Geschmacksrichtungen beim Tee, wie z. B. Spekulatius,… und.. ähm… naja, mehr fallen mir gerade nicht ein.

Was ihr wahrscheinlich noch nicht wisst, ist dass man sich diesen Tee auch selber herstellen kann. Dazu benötigt ihr: Wasser, eine Senseo-Maschine, und einen Keks:

1. Nehme Keks.

2. Lege Keks in Pad-Einsatz.

3. Wasser in Wasserbehälter füllen.

4. Magischen Knopf drücken.

5. Tee genießen.

Großer Vorteil gegenüber dem gekauften Kekstee: Hier könnt ihr sogar noch den Keks essen (es empfiehlt sich, ihn zu löffeln) !

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Nassfuß

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4 Tage, 3+2/2 Burger

Sonntag: Asiatischen süß-sauren Hünchen-Burger in einem Street-Food-Restaurant in Xanten zu Mittag gegessen.

Montag: Hawaii-Hamburger in einem halbhippen Hamburgerladen in Aachen zu Abend gegessen.

Dienstag: Zwei halbe übrig gebliebene Hamburger aus dem halbhippen Hamburgerladen in Aachen zu Abend (Rindfleisch, Spiegelei, Speck ) und als Betthupferl (klassisch) gegessen.

Mittwoch: Südkoreanischer Hamburger (etwas Kimchi unter dem Patty) in der Kantine gegessen.

Heute: Mache lieber einen Bogen um McDoof.

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Unreparierbar, aber ersetzlich

Anderthalb Wochen war mein Handy in der Reparatur, und nun sieht es genau so aus wie vorher!

Der Grund: Für mein unglaublich altes Fon (3 ganze Jahre!) gibt es keine Ersatzteile mehr. Auch das nennt man wohl Fortschritt.

Da die Glasversicherung aber einen Hunni spendierte, bin ich gleich losgestiefelt und habe mir eine aktuellere Version vom gleichen besorgt, genaugenommen bin ich jetzt innerhalb der Huawei-Familie von Ascend G7 auf P Smart aufgestiegen.

Und endlich wieder WordPress! Ich erledige ja sämtliche Blogaktivitäten im Bus, per Schlaufon, und deswegen lag ich da nun einige Wochen flach…

Dafür bin ich endlich dazu gekommen, ein Buch zu lesen, dass seit einem dreiviertel Jahr auf mich wartet: The Jazz of Physics vom englischen Astrophysiker und Jazzsaxophonisten Stephon Alexander. Sehr interessant, aber man braucht eindeutig Interesse an Musiktheorie und Astrophysiker, um es durchzustehen. Habe ich glücklicherweise – deswegen hat mir ein Freund das Buch ja auch geschenkt.

Die letzten drei Seiten von Buch stehen übrigens noch aus, aber da ich nun mein Fon wieder habe – sorry, Stephon mit deinen D-Branen und Tetrachorden – ich bin wieder online!

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Wart auf Smart

Jetzt bin ich schon seit fast einer Woche ohne Schlaufon und somit auch quasi von WordPress abgeschnitten, weil das WordPress-Lesen-Und-Schreiben für mich längst eine reine busfahrtliche Angelegenheit geworden ist. Zum Schreiben dieses Posts habe ich dann doch mal den Laptop hochgefahren und mein Passwort rausgekramt.

Was war passiert? Naja, ich habe eine zerfledderte Sommerjacke, die zwei sehr schlichte Innentaschen besitzt, aus denen alles rausfällt, was nicht festgetackert ist. Eben auch Smartphones, während man wie ein Beserker morgens zum Bus rennt. Zwar ist mein Telefon in einem schützende Etui verborgen, aber bei der Fallhöhe von einem Meter geht das Etui aufgrund physikalischer Grundbegebenheiten, die hier auszuführen zu mir zu komplex erscheinen, ähh.., auf, und das Telefon landet wegen Pi mal Sinus Trägheitmoment und so auf die Glasseite und zerbirst in tausend zusammenhängende Teile. Interessanterweise war das Smartphone noch voll funktionsfähig, ich habe beim Wischen nur immer Glassplitter in die Finger gekriegt.

Toll ist, was Versicherungen und Technikfirmen heute machen: Um 8 Uhr das Telefon hingefallen, um 9 Uhr meinen Versicherung angerufen, um 10 hatte ich einen Reparaturauftrag, den ich bei Mediummarkt oder Jupiter durchführen lassen konnte, d.h. um Mittag hätte ich theoretisch schon ein repariertes Telefon und abgewickelten Versicherungsfall gehabt, Thema durch. Allerdings nur theoretisch, da mein Smartphone (Huawei Ascend G7, ein sehr großes Teil) nicht zu den gängigen Modellen gehört, deren Teile ein Elektromarkt vorrätig hat. Also per UPS an eine Tec-Repair-Firma in Ostbayern eingeschickt, nur warte ich und schaue mir täglich die Status-Updates (per Laptop!) an: von UPS angenommen, verschickt, unterwegs, angekommen, von Tec-Repair angenommen, Reparatur begonnen, Teil bestellt, Reperatur verzögert, Reparatur begonnen, Teil bestellt, Reperatur verzögert, … Trotzdem toll!

 

 

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Das Große Unverständnis

Also, wenn sich Leute nicht mehr trauen, ihre Kochrezepte oder Landschaftsfotos oder persönliche Gedanken öffentlich zu posten, dann trifft die plattwalzende Gründlichkeit des deutschen Gesetzgebers auf eine über Generationen hinweg vererbte Ängstlichkeit des deutschen Bürgers vor eben diesem Gesetzgeber.

Oder ist es einfach ein Zeichen unsere Zeit? Ich denke an die seitenlangen AGBs und AVBs und nun Datenschutzerklärungen, die wohl ein jeder abhakt, ohne sie gründlich oder in vielen Fällen überhaupt durchzulesen. Da läuft doch was grundsätzlich verkehrt in unserem Rechtssystem, wenn der Verbraucher gezwungen wird zu bestätigen, dass er einen Text gelesen und verstanden hat, den er in dem Umfang und in der Menge gar nicht durchzulesen und zu verstehen in der Lage ist (Überlegung: was würde es bedeuten, wenn Otto Normalverbraucher wirklich jeden solchen Text wie von ihm erwartet und bestätigt durcharbeiten würde? Er käme zu nichts mehr).

Der Verbraucher wird gezwungen zu lügen und diese Lüge und somit seine Unzulänglichkeit bezüglich der gesellschaftlichen Anforderungen schriftlich zu bestätigen. Und wieder wird ein Stressmoment aufgebaut, den der moderne Mensch nun mal auszuhalten halt.

Wer profitiert von diesem System? Eigentlich nur solche Leute, die in den Lücken des Systems ihren (finanziellen) Vorteil suchen, und natürlich diejenigen, die in dem vom Rechtssystem aufgespannten Wirtschaftszweig ihren Unterhalt verdienen.

So sieht es also aus, wenn sich ein Rechtssystem von den Bedürfnissen der Menschen abkoppelt – ein Vorgang, wie wir ihn aus der Bürokratie zu genüge kennen. Der Diener wird zum Herr, expandiert unkontrolliert und verbraucht einen Großteil seiner Energie auf Maßnahmen zum Ausbau der eigenen Existenzberechtigung. Der Vergleich mit einem Tumor ist nicht unpassend.

Nicht, dass die DSGVO an sich unsinnig wäre. In ihrem Kern schützt sie den Verbraucher vor Missbrauch, da bin ich voll für. Schade nur, wenn sie ganz neuen Missbrauch – nämlich die sinnlose Abmahnungen von privaten Bloggern – ermöglichen würde.

Ich habe jetzt jedenfalls eine Datenschutzerklärung in meinen Blog rein kopiert, was auch eine gute Gelegenheit war, die veraltete About-Seite mal anzupassen. Jetzt liest mal schön!

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Spontane Schnitzeljagd

Letztes Wochenende haben wir spontan Schnitzeljagde für die Jungs im Haus veranstaltet. Einfach ein paar Notizzettel bekritzelt und ein Ü-Ei versteckt.

Es fing damit an, dass unser dreijähriger Kevin-Conan (ja, das ist ein Alias) einen Schatz heben wollte. Daraus hat meine Frau eine Schnitzeljagd gemacht, deren Sinn unser Kleiner aber nicht unbedingt verstand.

„Hier kannst du dich ausruhen“, lesen wir vor. Darauf: „Ich will mich nicht ausruhen“, dann „Ich will mich in der Küche ausruhen“, schließlich „Bett? Ich will nicht ins Bett!“ Außerdem war jeder Zettel Schatz genug, oder irgendwas in der Nähe des Zettels wurde als Schatz deklariert. Die Idee des sequentiellen Abarbeitens von Denkaufgaben blieb ihm als Dreijähriger unklar. Trotzdem hat ihm das Schoko-Ei geschmeckt 🙂

Dann habe ich ein paar Zettel für meinen Zwölfjährigen entworfen. Hier eine Auswahl:

Die Lösungen:

  • Oben links: Das sind Zeichen, die auf unserer Mikrowelle zu sehen sind. War schwer.
  • Oben rechts: Den Koffer mit der Bohrmaschine. Zu einfach.
  • Unten links: Eine Packung Nescafé in unseren Kaffeeschrank. Erstaunlich schwer, aber ein Kind hat ja noch nicht diese innige Beziehung zu Kaffee!
  • Ein bestimmter Schuh (Ansicht von hinten). Schwer aber sehr lohnenswert, da wurde viel in Schuhschränken gewühlt.

Weitere Hinweise waren:

  • Der Titel eines Buchs. Der nächste Hinweis steckte dann zwischen den Seiten. Dies funktioniert auch bei den Kleinen, K-C weiß jedenfalls sofort, wo Conny tut dies und das zu finden ist. Der nächste Hinweis könnte sogar ein bestimmtes Wort im Buch sein, dann müsste man neben dem Titel auch Seite und wievieltes Wort angeben (für die Größeren). Zum Titel: wie wäre es mit „MUC 237, jeweils eins runter“. Die Lösung wäre dann LTB 126 („Donald, der Pechvogel“).
  • Die Zahl 88. Mir war klar, dass damit nur das Klavier gemeint sein könnte, mein Großer konnte mit der Zahl allerdings nichts anfangen. Also habe ich ihn googeln lassen, und raus kamem allerhand Infos über den Neonazismus.
    War also keine so tolle Idee, ich hätte lieber ein paar Klaviertasten aufmalen sollen.

Mein zwölfjähriger Sohn wollte dann auch was verstecken und malen. Seine Verstecke
IMG_20180518_083603.jpgwaren unter anderem in einer Dose Stapelchips, in einer Teebeutel-Schachtel, unter dem Drucker-Deckel. Und in der Tiefkühltruhe unter einer Schachtel TK-Gemüse (insgesamt sehr küchenorientiert).

Außerdem gab es

  • einen Zettel mit einem Buchtitel. Das Buch hatte er aber vorher wo anders hingelegt 😦
  • einen Zettel mit „Paris 1927“. Dies bezog sich auf einen gerahmtes Bild (ein Fotodruck) von der Spirit of St. Louis, wie sie über den Eiffelturm fliegt, welches bei uns im Flur hängt,
  • einen Zettel mit der stilisierten Darstellung des Display eines unserer Telefon-Mobilteile, un unserem Fall also ein Rechteck mit einem Begriff drin. Da musst ich etwas grübeln – mein Lieblingshinweis!

 

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