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Aus dem Dokument Anstehende Aktualisierungen der Richtlinien:

6a.7. Freistellung und Schadenersatz

In Ziffer 6a.7. haben wir uns im Rahmen der Regelungen zum „Kauf auf Rechnung“ eines ganz besonderen Schätzchens angenommen: Der letzte Absatz bestand bisher aus einem einzigen Satz mit 111 Wörtern – und das ist selbst für einen juristischen Text eher lang.

Wir haben den Satz nun wenigstens aufgeteilt und hoffentlich etwas übersichtlicher dargestellt. Inhaltlich haben wir nichts geändert.

Fand ich nett.

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Menschen und Bäume

Gestern Abend am Aachener Hauptbahnhof: eine Gruppe Aktivisten, um das Plakat und der Boden-Aufschrift „Wir trauern um einen Menschen, der während der Räumung des Hambacher Forstes sein Leben verlor“ versammelt. Alle sehr still, bedrückt, traurig… Dazu zwei Seelsorgerinnen, vermutlich von der Bahnhofsmission, im ernsthaften Gespräch mit Einzelnen aus der Gruppe vertieft (auf dem Foto nicht zu sehen) .

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Nix iss umsonst.

Ich habe gestern im Supermarkt ein paar Süßigkeiten besorgt und bin gleich auf zwei Aktionen stoßen: Bei Mars gibt es Gratis-Buntstifte beim Kauf von drei minis-Packungen, und bei Hanuta gibt es für eine 10er-Packung den Einkaufspreis (1,99 €) zurück.

Denkste.

Ich habe zuerst versucht, die Stifte bei Mars einzufordern. Drei verschiedene Browser (darunter Chrome und Microsoft Edge) auf zwei Geräten haben erst mal die Grätsche gemacht. Keine Rückmeldung, keine sichere Verbindung, etc. Erst nach einer halben Stunde Hinundherklickerei durch überladene bunte Seiten gelangte ich ans Ziel … So ein Stifte-Set (samt Radiergummi!) will verdient sein!

Dann Hanuta: Auch hier eine völlig überladene Seite mit unklaren Links. Hier musste u.a. ein Aktionscode eingegeben werden, der sich auf der Innenseite der Verpackung findet. Ich hatte zugegebenermaßen arge Mühe herauszufinden, wie und wo dieser Code einzugeben war. Es gab eine bunte Schaltfläche „Code Eingeben“, aber im Gegensatz zur identisch formatierte,n benachbarten Schaltfläche „Kassenbon Hochladen“ gab es hier keine Pfeil zum draufklicken, kein Link, nichts. Am Ende musste man den Text „Code Eingeben“ überschreiben, wahrscheinlich ist das sonst jedem klar…

Dann aber die Überraschung: Bitte geben Sie einen gültigen Code ein. Noch zwei mal versucht, dabei penibel den Code abgeglichen – kein Erfolg. Habe dann die Aktion per Kontakt-Reklamations-Email durchgeführt 🙂 Ich bin gespannt, ob ich damit meine zwei Ocken wiederkriege!

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Bahnzeiten

Bei uns in Aachen gibt es bei den größeren Bushaltestellen elektronische Anzeigetafeln an denen man minutengenau, in Echtzeit die Ankunftszeiten der verschiedenen Busse ablesen kann. Ich vermute, dass auch andere Städte diese revolutionäre Technik schon eingeführt haben, die mir – ganz im Ernst – das Pendlerleben viel angenehmer macht. Das bringt mich zum Thema des Tages:

Wenn kleine städtische Busgesellschaften sowas können, wo zum Teufel ist das Problem bei der Deutschen Bahn?!?

So geht das, liebe Bahn. Auf dem Foto ist die LED-Anzeige übrigens schlecht lesbar, weil die Anzeige-Frequenz offenbar zu klein für die Handykamera ist.

Letzte Woche hatte ich mal wieder das Vergnügen, eine etwas längere Bahnreise (AC – H) zu unternehmen, diesmal sogar mit Sack und Pack, also mit der ganzen Familie (2 Erw., 3 Kinder (14, 12, 3) plus Koffer und Rucksäcke). In Köln mussten wir umsteigen und hatten dafür auch über eine halbe Stunde Zeit plus weitere fünf Minuten angekündigte Verspätung.

Nun kenne ich das aus langjähriger Erfahrung, dass die Anzeigen auf dem Bahnsteig fünf Minuten Verspätung verkünden, auch wenn die planmäßige Ankunftszeit schon eine halbe Stunde zurück liegt. Diesmal wurden wir aber mit dem umgekehrten Phänomen konfrontiert:

Die Anzeige und die Durchsage versprachen weiterhin fünf Minuten Verspätung, wir standen seit ein paar Minuten schon auf dem leeren Bahngleis und warteten, als eine Minute vor der planmäßigen Abfahrt eine weitere Durchsage kam:

Passagiere auf Gleis Neun bitte einsteigen, ICE Soundso bereit zur Abfahrt.

Wir schauten verdutzt den Gleis herunter. In weiter Ferne stand ein ICE, wir standen tatsächlich im falschen Abschnitt. Aber: Weiterhin fünf Minuten Verspätung laut Anzeige, es war noch eine Minute vor der planmäßigen Zeit, und jener ICE musste ja schon vor mindestens fünf Minuten eingefahren sein, bevor wir den Bahnsteig überhaupt betraten. Das konnte unmöglich unser Zug sein! Leider doch.

Kurze panikhafte Diskussion mit der Angestellten am Gleis, wir müssen einsteigen! Nein, nichts zu machen, Türen sind zu. Kurzes Erklären, der Zug soll Verspätung haben, wir stehen seit einer Weile hier, wir dachten, dass kann nicht unser Zug sein. Sehr patzige Antwort: Wir warten doch keine angekündigte Verspätung ab! Meine Frau kriegt einen Wutanfall. was meine Kinder noch nie erlebt haben und sie nachhaltig beeindruckt. Der Zug fährt ab. Ohne uns.

Immerhin: Der nächste Zug fährt in einer Stunde, unser zuggebundenes Ticket wird an der Info ohne jegliche Diskussion umgetauscht und eine neue Reservierung ausgestellt. Und wir müssen dafür nicht mal die dreißig Kunden, die vor uns dran sind, abwarten, da die koordinierende Mitarbeiterin am Eingang des Reisecenters sofort einsieht, dass wir dadurch auch den nächsten Zug verpassen würden.

Überhaupt sind mal wieder sämtliche Mitarbeiter der Bahn, von Auskunft / Verkauf bis zum Schaffner – und abgesehen von der einen Zicke am Gleis – unglaublich freundlich. Da frage ich mich, warum stellt sich die Bahn mit nicht funktionierender Kommunikation dauernd selbst ein Bein?

Die Bahn muss doch wissen, wo sich ihre Züge gerade befinden, sonst würde doch kein Stellwerk funktionieren! Oder ist es die Anzeigetechnik? Gibt es einen Fünf-Minuten-Schalter, der, einmal für einen Zug betätigt, nicht mehr rückgängig gemacht oder verändert werden kann?

Aargh!

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Hohe Erwartungen

Muss ich mir Gedanken machen, wenn mein Sohn (3 Jahre, bald 4) den aktuellen Playmobil-Katalog täglich in die KiTa mitschleppt und als Geburtstagsbuch bezeichnet?

Kurzmitteilung | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , , | 10 Kommentare

Willkommen in Frankreich

Wir beschlossen, etwas großes zu besichtingen, und unsere Wahl fiel auf die größte Wanderdüne Europas.

Für alle, die des Französischen nicht mächtig sind, hier steht: Wir wissen selber nicht genau, wie dieser Haufen Sand heißt, aber als Fußball-Weltmeister kann uns das auch wirklich egal sein.

Wir erkundigten uns, wo sie sich gerade aufhielt: günstigerweise befand sie sich zur Zeit in Frankreich und nannte sich Dune de Pyla oder Pilat, da war sie sich selbst nicht ganz sicher.

So fuhren wir nach Bordeaux und sogar ein bisschen weiter und erreichten den Fuß der Düne. Gleich drei Enttäuschungen begrüßten uns: Erstens war es nicht möglich, mit dem Auto bis zur obersten Spitze der Düne zu fahren; tatsächlich würden wir einen Teil des Aufstiegs zu Fuß erledigen müssen! Zweitens besaß die Düne eine nicht unwesentliche Steigung. Mir war nicht klar gewesen, dass groß auch hoch heißen musste; ich hatte da eher an moralische Größe gedacht. Und drittens: überall Sand! Hätte man bei tausend Besuchern am Tag nicht den Sand von der Düne fegen können, da dieser insbesondere das Gehen erschwert? Wenigstens an eine Treppe hatten die Franzosen aber gedacht (haben wir trotzdem nicht benutzt).

Was den Aufstieg zusätzlich erschwerte (neben Höhe und Gradient und Konsistenz) war das wanderhafte Wesen der Düne: wir mussten ja nicht nur hinauf, sondern auch hinterher. Erst ungefähr ab der Hälfte des Aufstiegs nahm das Trägheit-der-Masse-Gesetz überhand und wir bewegten uns nicht nur gegen, sondern zunehmend auch mit der Düne. Oben angekommen konnten wir uns schließlich seelenruhig hinsetzen und zuschauen, wie wir uns Richtung Spanien bewegten.

Der Nachteil war, dass wir nach unserem Abstieg kilometerweit von unserem Auto entfernt waren und ziemlich lange danach suchen musste. So machten wir mit einem weiteren Naturgesetz Bekanntschaft: das Nix-Iss-Umsonst-Gesetz.

Erschöpft aber glücklich machten wir uns auf den Weg zurück in die Stadt und wurden dort gleich stürmisch begrüßt.

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Lebensmittel-Hygiene

Warum werden wir im Supermarkt dazu angehalten, die frischen, hinter Plastikklappen verwahrten Backwaren ja nur mit Zange oder Einmalhandschuh anzufassen, während das Obst und Gemüse völlig ungeschützt und von Jedermann ungestraft begrabbelbar herum liegt?

Kurzmitteilung | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , , ,