Clownereien

Passend zu meinem letzten Beitrag über Gruselclowns bin ich im Netz (bei CNN, im Zusammenhang mit Trump und Charlottesville) über folgendes Zitat eines mir bis dato unbekannten Humoristen gestolpert:

To me, clowns aren’t funny. In fact, they’re kind of scary. I’ve wondered where this started and I think it goes back to the time I went to the circus, and a clown killed my dad.

– Jack Handey

Auf deutsch:

Ich finde Clowns gar nicht komisch, sie machen mir sogar Angst. Ich habe mich häufig gefragt, woher das kommt; ich glaube, das hat angefangen, als ich in den Zirkus ging und ein Clown meinen Vater tötete.

– Jack Handey

Weitere Zitate finden sich hier.
Na gut, hier noch eins:

Den meisten Leuten ist nicht klar, dass große Korallenstücke, braun angemalt und mit Holzschrauben an einem Schädel befestigt, Kinder wie Rehe aussehen lassen können.

Oder;

Man sollte keinen Hund im Space Shuttle mitnehmen, denn wenn er bei der Heimreise seinen Kopf aus dem Fenster steckt, könnte sein Gesicht verbrennen.

Jetzt reicht’s aber. Vorerst.

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Zum Totlachen

Diese Horrorclowns sind allen ernstes Teil eines automatischen Zirkuses in einem niederländischen Freizeitpark für jüngere Kinder (es gibt eine Manege voller Puppen, die man an einem Schaltpult per Knopfdruck aktivieren kann). Mein Kleinkind jedenfalls hat sofort Angst bekommen, und andere auch.

Dafür, dass der Park aus Attraktionen aus zweiter Hand besteht, ist er etwas teuer, und warum Erwachsene den vollen Preis bezahlen müssen, ist mir auch schleierhaft, schließlich gibt es für unsereins nichts zu tun, außer Fotos zu machen und gehässige Berichte zu schreiben.

Sechs Euro fürs Parken ist auch zu viel, außerdem hat unser Kleiner erst mal eine Stunde gepennt, während wir einen furchtbaren Kaffee getrunken haben (wofür ich im Zeitalter von Nespresso überhaupt kein Verständnis mehr habe) und ein bisschen im Nieselregen spazieren gegangen sind.

Als er erwachte, gingen wir als erstes zu den Gruselclowns, und darauf wollte er gleich wieder zuhause. Danke. Nach einer weiteren Stunde Spazierens und einer erzwungenen Fahrt auf einem Dino-Tretthelikopter (nicht fragen) wollte er dann glücklicherweise doch nochmal und nochmal und genauso beim Karussell und an der Schlauchbootrutsche und am Ende haben wir den Eintritt an Manegenfahrten doch rausgekriegt. Inklusive Parkgebühr, nur die zwei Kaffees habe ich innerlich abgeschrieben.

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Kleiner spanischer Ich

Der große Bruder baut LEGO-Spielzeug für den kleinen Bruder.

Wer erkennt die Lieblingsfernsehsendung des Kleinen?

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Flugunfähig

Eine schlimme Fehlkonstruktion: die Rotorblätter stoßen hinten gegen das Megafon, so dass der Hubschrauber gar nicht abheben kann!

Andererseits auch gut so: auf dem Karussell geht es sehr beengt zu, und ein startender Hubschrauber könnte eine Gefahr für die Cabrio- und Motorradfahrer darstellen, außerdem könnten die Pferde durchdrehen.

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Ein Zeichen gegen Rechts?

Auf diesem Fahrgechäft sind – laut dem dritten Piktogramm von unten – keine halslosen Glatzköpfe mit Kapuzenpulli erwünscht.

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Conan der Autor

Sowas liebe ich: ein endlos dickes Buch voller toll geschriebener, kurzweiliger Kurzgeschichten. Trotz des Alters nicht angestaubt, sondern eher patiniert.

Es handelt sich um eine Sammlung von 76 Kurzgeschichten – auf Englisch – von Arthur Conan Doyle, nicht zuletzt als Schöpfer des legendären Sherlock Holmes berühmt geworden. Die in diesem Band versammelten Storys kommen allerdings ohne den ollen Besserwisser aus und untergliedern sich in thematisch gruppierten Kapiteln: The ring and the camp — Pirates and blue water — Terror and mystery — Twilight and the unseen — Adventure and medical life — Tales of long ago.

Beim Lesen wurde mir wieder klar, was für ein hervorragender Geschichtenerzähler Doyle ist. Es kann ernst, spannend, geheimnisvoll oder lustig zuzugehen, aber nur selten wird es langweilig. Ein paar Ausnahmen bestätigen die Regel, und gerade das letzte Kapitel (Doyle zufolge sein liebstes) fand ich uninteressant.

Bei einer hundert Jahre alten Sammlung muss man sich darauf einstellen, dass manche Wendung nicht so überraschend ist, wie es damals war, oder dass manche Charaktere stereotyper ausfallen, als man es heute von einem guten Autor erwarten würde – aber das alles hat mein Lesevergnügen nicht beeinträchtigt.

Über einige Monate habe ich abends im Bett vor den Einschlafen darin gelesen, und durfte mal auf hoher See Schlachten führen, im französischen Hinterland Pferde aus Militärcamps entführen oder mich in geheimnisvollen châteaus vom Schlossherrn gefangen nehmen lassen, in der Abgeschiedenheit Schottlands eine flüchtende Braut vor ihrem ehemaligen Liebhaber beschützen, in der Wüste Nordafrikas Räuber abwehren. Ich habe seltsame Experimente durchgeführt, bin lebenden Mumien begegnet, habe Schätze gehoben, Frauenherzen und Boxkämpfe gewonnen. Führte das Leben eines ehemaligen Soldaten, eines überarbeiteten Buchhalters, eines verzweifelten Abenteurers…

Heutzutage werden Geschichten häufig in der Form von Buch- oder Filmreihen oder (ganz wundervollen) TV-Serien erzählt und benötigen dafür minimum zehn Stunden (manchmal auch dreissig). Wie schön, auch mal die entgegengesetzte Kunstform zu erleben: eine ganze Welt auf dreissig Seiten, jeden Abend neu!

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Knofi für Kinder

Welche allgemein bekannte Problemstellung wird hier dargestellt?

Bevor ihr euch zu lange den Kopf darüber zerbrecht: Wenn ein Zweijähriger eine Auswahl an Küchengewürzen für seine Spielküche beansprucht, dann ist das noch ganz süß, selbst wenn er sie nur widerwillig hergibt, wenn man sie mal selber braucht.

Wenn aber irgendwann das Wohnzimmer zunehmend nach Katzenpipi stinkt, und Mama nach längerem Riechen und Suchen den mit Knoblauchwasser gefüllten Spielzeug-Wasserkocher als Ursache aufdeckt…. bleah. Insbesondere haben bisher weder Spüli, kochendes Wasser noch Schrubberbürste den Geruch tilgen können.

Eine sehr kurze Internet-Recherche ergab Zitronensaft als mögliche Abhilfe. Ich werde berichten…

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