Hau mich, Baby.

Gestern spazierte ich von der Dönerbude Richtung Auto, in dem der Rest der Sippe ungeduldig auf ihre Familienportion „Pommdöner“ wartete. Überrascht stellte ich fest, dass ich dabei den Britney Spears Hit „Baby One More Time“ vor mir her sang.

Warum tut man sowas? Diese Frage sollte mich gleich noch beschäftigen, aber erst mal wanderten meine Gedanken zu einem Freund meines Bruders, der mir damals 1999, als der Song noch ganz frisch war, sagte, dass er den angeblich zur Gewalt auffordernden Refrain „Hit me baby one more time“ voll daneben fand. Ich war sehr überrascht gewesen, da ich nie auf den Gedanken gekommen war, dass die Wörter „hit me“ etwas mit physischer Gewalt zu tun haben könnte. Tatsächlich bedeutet „hit me“ als Aufforderung (in der Regel) so was wie „tu es“ oder „zeige es mir“. Offenbar sieht Britney das auch so:

„It doesn’t mean physically hit me,“ says Spears. „It means just give me a sign, basically. I think it’s kind of funny that people would actually think that’s what it meant.“

http://www.rollingstone.com/artists/britneyspears/articles/story/5938512/cover_story_britney_spears

Ich setzte mich also ins Auto und wir fuhren los, um die vorderarabische Spezialität zuhause noch wenigstens lauwarm genießen zu können. Während der Duft von mariniertem Kalbsfleisch und in Öl frittierten Kartoffelspalten das Auto füllten, ertönte plötzlich aus dem Radio „My loneliness is killing me…“

Meine erster Gedanke war: „Das darf doch nicht wahr sein, so ein Zufall kann es nicht geben“. Daraufhin setzte das mathematisch geprägte Großhirn ein: „Das ist kein Zufall. Zu unwahrscheinlich. Wie kommt es also zu dieser Überlagerung?“

Wäre ich nun Esoteriker oder Verschwörungstheoretiker, gäbe es allerhand naheliegende Erklärungen, die irgendwas mit Äther, Schwingungen und Weltgeist, oder eben mit Chemtrails und Gedankenkontrolle zu tun hätten.

Aber so bin ich nun mal nicht. Also stellte ich kurzerhand fest, dass der Song im Radio – der Sender war WDR2 – schon im Ausklingen war, und dass es durchaus zeitlich hinkam, dass er gerade begonnen hatte, als ich die Dönerbude verließ. Ich konnte mich gar nicht erinnern, im Laden ein Radio gehört zu haben, aber so ist das nun mal mit Hintergrundmusik. Wahrscheinlich hatte ich im Verlassen gerade den Beginn von „Baby One More Time“ mitgekriegt, was auch erklärte, warum ich ihn danach weiter sang.

So funktionieren Ohrwürmer nämlich (habe ich mal gelesen) – das Gehirn muss quasi zwanghaft die begonnene Sequenz zu Ende führen. Hätte ich schon ein ganze Minute vom Song gehört, wäre mein Gehirn wohl glücklich gewesen und ich hätte Huey Lewis singen dürfen, aber mit nur den Worten „My loneliness is killing me“ musste da erst mal ein befriedigender Abschluss hin. Und so wird man übrigens Ohrwürmer auch los – man soll den Song (oder eine Strophe davon) einmal im Kopf richtig zu Ende singen, am bestem mit großem übertriebenen Finale: „Hit me baby one more time. One more time! Oooone mooooooooore, ONE MORE, OOONONONONONOE MOROROROROROOOOORE…. TTTTIIIIIIMMMMMEEEEEE!!!!!!“. Klirr, Crash, Peng, großes Orchester. Schluss. Aus.

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Der Kanzler und Ich

Es könnte mir bald zur Angewohnheit werden, in der gleichen Stadt wie der Bundeskanzler zu wohnen.

Ich war ja lange Jahre Hannoveraner, und ich erinnere mich gut an die Bundestagswahl 1998. Da saß ich in meiner Studentenbude, zusammen mit einigen Freunden vor unserem Sperrmüll-Fernseher mit dem wackeligen Empfang, und wir waren von einer fast traumhaften Aufbruchsstimmung erfasst: Nicht nur war der alte Kohl, der ewige Kanzler unseres Lebens und Personifizierung alles Schlechten im Deutschlandbild eines linken Studenten, endlich abgewählt. Nicht nur war endlich RotGrün an der Macht, womit sich alles schon fast automatisch zum Guten wenden würde – nein, plötzlich stand unser unbekanntes Hannover im Mittelpunkt der Weltgeschichte!

Unser Bundeskanzler, ein Hannoveraner! Und wohnte nicht die Bildungsministerin in jenem Stadtteil, und der Umweltminister dort?

Als sich Gerhard Schröder sieben Jahre später die Vertrauensfrage stellen ließ, war ich vor kurzem ins verschlafene Aachen gezogen. Aachen war, so musste ich feststellen, dem (deutlich größeren) Hannover in vielem hinterher. Wo in Hannover zur Expo 2000 der Hauptbahnhof modernisiert worden war, stellte sich der Aachener Hauptbahnhof als düsterer Ankunftsflur mit abgehangener Decke dar. Wo sich in Hannover schon Bürgerbüros mit Rundumbearbeitung etabliert hatten, musste ich in Aachen zur Geburt meines ersten Kindes noch diverse Papierfetzen von Amt zu Außenstelle zu Büro zu Amt herumtragen. Wo in Hannover die vielen Grünanlagen zur Teilnahme am Leben einluden, stand auf dem Ferber-Park in Aachen noch ein verwittertes Schild, welches mindestens Hunde, Fußball und Essen verbot. Kinder waren keine zu sehen, wahrscheinlich waren sie mindestens implizit verboten.

Zur Ehrenrettung meiner neuen Heimat muss ich sage, dass sich das alles schon in den nächsten Jahren wandelte. Schon 2006 wurde der umfassend renovierte Aachener Hauptbahnhof eröffnet, bei der Geburt meines zweiten Kindes musste ich nur noch zu einem Bürgerservice meiner Wahl und zum Standesamt, und der Ferber-Park ist heute ein lebensfroher Ort voller spielender Kinder und Erwachsene. Und nun… wird Aachen auch zur Kanzlerstadt?

Jetzt will ich hier nicht politisch werden, also: halten wir es einfach mal für möglich, dass Armin Laschet unser nächster Bundeskanzler wird. Wenn nicht gar für wahrscheinlich, denn die CDU wird wohl zwangsläufig den nächsten Kanzler stellen, wenn die Wahlergebnisse nicht ganz drastisch von den Umfrageergebnissen der letzten Jahre abweichen. Da steht nur der Söder im Weg, und ich könnte mir gut vorstellen, dass die CDU aus strategischen Gründen den Laschet als Kandidat vorzieht. Nicht nur, weil Laschet gerne unterschätzt wird, sondern auch, weil Söder ein Risiko ist. Söder polarisiert, er würde eventuell mehr Stimmen abschrecken als hinzugewinnen. Laschet dagegen ist so risiko- wie richtungslos. Er trifft kaum unbeliebte Entscheidungen, weil er seine Entscheidungen sowieso erst dann trifft, wenn sie längst unumgänglich sind. Seine Fehler sind meist bloße Fettnäpfchen; deswegen wandert kaum ein CDU-Wähler zur SPD oder den Grünen. In Zeiten, wo einem der Sieg fast sicher ist, wählt man risikoarm. Und um auch was positives über Armin Laschet zu sagen: Ich glaube, dass er ein netter Mensch ist. Und eventuell ist er auch einer, der an seinen Aufgaben wächst.

Und deswegen könnte es gut sein, dass ich bald wieder in der Stadt des Bundeskanzlers wohne werden, auch wenn ich diesmal weniger euphorisch, von Familie umgeben vor einem besser funktionierend Fernseher sitzen werde.

Und auch wenn ich in der gleichen Stadt wie Gerhard Schröder wohnte, bin ich ihn doch nur einmal (während seiner Kanzlerschaft) begegnet, und das war auch ein bisschen peinlich. Ich spazierte mit zwei Freunden durch die Innenstadt, und vor dem überdachten Restaurant im Alten Rathaus stand der Herr Bundeskanzler samt Frau Doris und Kind und bezahlte und schnackte. Ich schaute zwei mal hin, und versuchte dann fürchterlich aufgeregt meinen Kumpels mitzuteilen, wer dort gerade stand. Warum auch immer, aber so bin ich halt. Meine Freunde, im Gespräch vertieft, nahmen mich überhaupt nicht wahr. Also versuchte ich es noch einmal. Kein Erfolg. Daraufhin stieß ich sie an und sagte doch etwas lauter:

„DORT STEHT GEHRARD SCHRÖDER!“

Und zwar laut genug, dass auch das gesamte Restaurant das hörte. Meine Begleiter guckten, lachten, und ich wurde sehr sehr rot. Und Doris schaute mich an und sagte: „Was bist du für ein Idiot?“ Nein, das tat sie natürlich nicht, aber ich bin mir sicher, dass sie das dachte.

Doris S.-K. traf ich noch mal in der Fußgängerzone, aber da trug sie eine große Topfpflanze vor sich her und konnte wahrscheinlich kaum was sehen. Glück gehabt. Und Hiltrud (Schröders Frau vor Doris) sah ich mal mit einer Gruppe zukünftiger Sponsoren im Regenwaldhaus (heute Teil des dortigen Sea Life). Ach ja, und die Tochter von Doris aus erster Ehe ging in die Grundschule direkt neben meiner Wohnung, so dass ich jeden Morgen auf dem Weg zur Uni mit dem Fahrrad durch die zur Beobachtung abgestellten Polizeiwagen schlängeln musste.

Also alles nicht sehr aufregend.

Und Armin Laschet bin ich bisher auch erst einmal begegnet, das war mit der vielköpfigen Musikkapelle, in der ich spiele. Zur privaten Feier eines Vereinsmitglieds spielten wir im Garten seines Reihenhauses, und im angrenzenden Reihenhaus wohnte tatsächlich unser Ministerpräsident, der dann auch auf ein Stündchen vorbeischaute. Auch hier waren vor der Häuserreihe ein paar Wagen zur Beobachtung abgestellt, aber ansonsten war das nicht sehr aufregend – außer, dass ich nach der Begegnung mit Gerhard Schröder vor vielen Jahren diesmal sehr bemüht war, keine Peinlichkeit zu begehen. Und ich glaube, dass ist mir auch gelungen. Selbst als ich mich irgendwann am Buffet an Armin vorbeischlängeln musste, habe ich das mit einem würdevollen Kopfnicken gemeistert. Keine Suppe auf ihn verschüttet, keine versehentliche Umarmung, und vor allem kein unbedachter Spruch.

Ich bin gesellschaftsfähig geworden, der Kanzler kann kommen.

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Wahlplakate in Aachen

Heute ist Kommunalwahl in NRW. Da hatte ich in den letzten Wochen natürlich ausreichend Gelegenheit, mir die Wahlplakate in Aachen mal anzuschauen, meist im Vorbeifahren.

Die Grünen gehen mit einer unabhängigen Kandidatin ins Rennen, die im derzeitigen politischen Klima (!) gar nicht mal so schlechte Chancen hat. Dabei ist sie politisch eher unerfahren, aber das muss ja nicht schlecht sein.

Das Plakat glänzt jedenfalls mit der Abwesenheit eines Parteinamens. Offenbar ist das nicht nötig, oder die Grünen gehen davon aus, dass die stilisierte Sonnenblume unten rechts als Erkennungsmerkmal ausreicht. Damit läuft die Partei aber an einen wesentlichen Teil ihrer Zielgruppe, nämlichen das Jungvolk, vorbei. Woher soll ein im Internet sozialisierter Mensch, dem das klassische Parteisystem eher fremd ist, aus diesem Plakat schließen, dass er „Die Grünen“ zu wählen hat? Gut, beim OB steht insbesondere die Person zur Wahl, aber es wird ja auch ein Stadtrat gewählt. Ist ja irgendwie Verschwendung, wenn das Plakat nicht auch als Parteien-Werbung dienen kann.

Dann gibt es noch eine komische Partie, von der ich gar nicht weiß, wie sie heißt:

Sie „glänzt“ auf jeden Fall mit überladenen, saubunten Plakaten, auf denen der Autofahrer meist keinen Parteinamen erkennen kann. Es scheint die Partei der Katzenfreunde, Autofahrer und Gastronomiebetriebe zu sein. Vielleich heißt sie auch so ähnlich: KAG. Oder vielleicht Fahrer-Dönerbuden-Peta.

Der derzeitige amtierende und amtsmüder OB von Aachen ist von der CDU und tritt nun ab. Sein designierter Nachfolger ist Steuerberater und kommt leider auch so daher, siehe Foto. Er ist auch Fraktionschef und scheint wenigstens vom Werdegang her ganz geeignet für den Job zu sein, für den er sich zur Wahl stellt. Aber das Plakat fand ich durchaus verbesserungswürdig.

Der Kandidat wirkt nun mal was… steif. Und. da. hilft. auch. die. merkwürdige. interpunktion. nicht. Im Gegenteil, es wirkt arg bemüht, zum Kandidaten eher unpassend. Ich hätte sowas geschrieben war: „Staubtrocken aber effizient“. Na gut, vielleicht doch nicht. Aber ohne dem Herrn Baal was böses zu wollen – die Begriffe „Wandel“ und „Menschlich“ hätte ich gerade bei dem Foto nicht so in den Vordergrund gestellt.

Und da gab es noch ein Plakat mit dem Schlagwort „Zuhören“, auf dem er aber redend abgebildet war. Großer Faux-Pas! Inzwischen hat die CDU aber nachgebessert, in den letzten Wochen gibt es neue Plakate mit deutlich sympathischer wirkenden Fotos von ihm. Warum nicht gleich so?

Positiv muss ich allerdings anmerken, dass ich an diesem Plakat auch im Vorbeifahren sofort die Marke CDU erkenne. Ob nun positiv oder negativ besetzt: die Farbe, die Schriftart, irgendwie die ganze Aufmachung, das strahlt alles CDU aus. Wenn es darum geht, mir in Erinnerung zu rufen, dass die CDU existiert, dann wirkt das Plakat. Für eine Partei mit einer relativen Mehrheit (wie die CDU im Bund) reicht eine solche Werbung auch aus: wir sind da. Aber da Baal in den Umfragen teilweise auf Platz drei zu finden war, wäre hier vielleicht doch etwas mehr „Mensch = Inhalt“ angebracht gewesen.

Naja, und dann die SPD, an der mein Herz ja eher hängt. Nun habe ich in meinem Wählerleben vermutlich rund Zweidrittel meiner Stimmen der SPD gegeben, der Rest ging mal an die Grünen und selten auch mal an die CDU (gerade bei Aachener Kommunalwahlen, aus persönlichen Gründen). Und vielleicht war mal ein Freier Demokrat oder ein Pirat dabei, das weiß ich schon gar nicht mehr (ich bin da echt flexibel).

Über das SPD-Plakat jedenfalls habe ich mich gerne lustig gemacht, das ist so eine Art Konflikt-Verarbeitung bei mir, glaube ich:

Was sehe ich da? Ein Kandidat, der beschämt nach unten blickt („tut mir leid, ich bin Gewerkschaftler und wollte im Westen politische Karriere machen, da ging halt nur SPD. Bitte wählt mich trotzdem“) . Ein Kandidat, der wörtlich innerlich zerrissen ist. Ein Kandidat, der in klinisch toten Nichtfarben erstrahlt, aber bei dem trotzdem noch ein rotes Herz schlägt. Nicht links, wie bei Oskar Lafontaine, sondern oben rechts, aber vielleicht heißt das auch: Das Herz am rechten Fleck.

Kurzum, ein Kandidat wie die Partei! Und mir dadurch sympathisch, schon auf eine mitleidige Art. Vielleicht auch ein Kandidat wie ich…

Ich glaube aber nicht, dass alle dieses ebenfalls bemühte „Quer-Für-Alle-Denker“ verstehen. Ich zum Beispiel nicht. Oder meine Bekannte, die allen ernstes glaubte, Herr Dopatka sei schwul (ist er meines Wissens nicht, jedenfalls nicht offen, hat nämlich Frau und Kind). Aber warum schwul? Weil Sie folgendes las: „Queer„. „Für Alle“. Und „Denker“. Drei Wörter, also drei Eigenschaften, und das Gehirn versucht, darin einen Sinn zu finden. Und macht die Wörter passend.

Ich hatte dieses Mal gleich vier Stimmen zu vergeben, OB und Stadtrat und Bezirksrat und Städteregionstag. Dazu gibt es noch einen Städteregionsrat, der ist aber ein Mensch und keine Versammlung, also eher ein Städeregionskönig und ist schon vorletztes Jahr gewählt worden. Und meine Frau und Tochter (Erstwählerin!) durften zusätzlich noch den Migrationsrat wählen, wozu es interessanterweise auch per Internetrecherche keine Informations-Möglichkeit gab. Da war wohl wirklich nur möglich, in der Wahlkabine auf dem Zettel einen ansprechenden Namen auszusuchen und anzukreuzen.

Meine vielen Stimmen gingen jedenfalls allesamt an die Partei mit diesem Plakat:

Wir arbeiten für Sie! Name und Gesicht des Kandidaten egal, hauptsache, er oder sie (Geschlecht auch egal!) packt an!

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Wutbürger

Ich musste überlegen, was mich an die Covidioten eigentlich so aufregt. In der Diskussion um sie und den Diskussion mit ihnen geht es meist um wissenschaftliches Denken contra… naja, dieses andere Denken, wo man halt nicht so intensiv seine linke Gehirnhälfte benutzt.. Aber eigentlich bin ich seit Jahrzehnten mit unwissenschaftlichem / unlogischem Denken konfrontiert und meine, ich hätte mich daran gewöhnt.

Tatsächlich ist es was anderes, nämlich der unbedingte Versuch, einen Schuldigen auszumachen, was die Covidioterei für mich so unerträglich macht. Hier haben wir einen per Zufallsmutation im fernen Asien entstandener Virus und wissenschaftlich begründete und inzwischen statistisch nachweisbar erfolgreiche Maßnahmen um damit umzugehen.

Und trotzdem kommt es in Teilen der Bevölkerung zu einer ungeheuren Wut vor allem auf die Politik, aber auch gegenüber allen Gruppen, die diese Maßnahmen unterstützen: die Wissenschaft, die Medien, der „Mainstream“, die demokratische Mehrheit.

In diesem Weltbild sind Politiker von dem boshaften Wunsch getrieben, die Bevölkerung dumm zu halten und überhaupt schlimm zu triezen und zu schädigen. Vermutlich, um ihre Ruhe bei der Durchführung irgendwelcher anderer finsterer Pläne zu haben. Hier ist mir erstens nicht klar, warum die Regierung in diesem Falle den Corona-Virus nicht einfach freien Lauf lassen würde. Ein krankes und sterbendes Volk ist doch einfacher „unterjochbar“ als ein mit AHA-Regeln aufgewiegeltes, oder?

Zweitens entspricht dieses Bild der Politik überhaupt nicht meine persönliche (zugegebenermaßen eingeschränkte) Erfahrung mit Politikern. Also, ich habe schon ein paar politisch aktive Bekannte und hatte immerhin ein klein wenig mit gewählten Lokalpolitikern zu tun und habe dabei nie den Eindruck erhalten, dass diese Menschen von einer Diktatur und einem verdummten Bürgertum träumten. Selbst einem Gerhard Schröder, einem Armin Laschet und einem Horst Köhler (die fallen mir jedenfalls ein) bin ich schon live begegnet, ohne dass ich düsteren Vorahnungen verfallen wäre. Aber vielleicht bin ich nur ein Schaf.

Und drittens… ja mal im ernst: Merkel soll jetzt 14 Jahre lang eher vorsichtig und abwägend und wirtschaftsfreundlich agiert und sich von Lobbies und Verbänden auf der Nase herumtanzen lassen haben (so die früheren Vorwürfe der Wutbürger)…, um jetzt plötzlich eine „DDR 2.0“ zu installieren? Und zwar indem sie uns Nasen-Mund-Schutz im Nahverkehr und in Geschäften aufzwingt? W.A.R.U.M.???

Und viertens, wenn unsere Politiker erst so böse sind, was ist mit allen übrigen Regierungen der Welt, die fast ausnahmslos ähnlich handeln? Alle wollen sie plötzlich ihre kleine Diktaturen errichten, in denen Menschen gezwungen werden, in die Armbeuge zu niesen?

Den Politikern gegenüber steht die Bevölkerung. Diese besteht in diesem Weltbild zum größten Teil aus naiven Schafen, die nicht in der Lage oder nicht willens sind, selber zu denken (hier eigentlich schon lustig: Wutbürger, die offenbar völlig unreflektiert jeden Mist bei Facebook teilen, egal wie widersprüchlich dieser in sich oder zu anderen eben geteilten Inhalten ist, hauptsache der Beitrag ist irgendwie „dagegen“ – und dann stets mit einem Zusatz wie „Selber Nachdenken!“ oder „Nicht alles glauben!“ versehen, der die Tätigkeit des unreflektierten Weiterleitens direkt widerspricht).

Die Mehrheit hat jedenfalls per Definition unrecht, weil eben die Mehrheit dumm ist. Folglich hat die Minderheit recht, so die verquere Logik. Das ist aber nicht so schlau… Meine Gegenfrage an die Wutbürger: wollt ihr wirklich, dass die jede Minderheit grundsätzlich recht kriegt? Denkt daran, es gibt Minderheiten, die einen kommunistischen, einen faschistischen, einen islamistischen, einen anarchischen Staat möchten.

Weitere wichtige Mitspieler in diesem Weltbild sind die Wissenschaftler, die Medien, die Firmen, die Industrie, usw. Alle unterstützen sie die Regierung bei dem Versuch, die Bevölkerung dumm zu halten. Warum sie das tun, ist nicht klar, vermutlich geht es um Geld und Macht. Aber Moment, diese ganzen Gruppen bestehen doch auch aus „Bevölkerung“? Vermutlich treffen sich nur die ganz hohen Chefs in irgendwelchen geheimen Hinterzimmern mit ausgewählten Politikern und kaspern die Weltunterjochung und Volksverdummung aus. Und sobald irgendwer in diesen höchsten Sphären aufsteigt, muss er furchtbare Rituale über sich ergehen lassen, und niemals würde ein abgewählter Spitzenpolitiker oder geschasster Vorstand diese Verschwörung preis geben. Und so weiter.

Es reicht. Jede logische Weiterentwicklung dieses Weltbilds führt zu einer weltumfassenden ultrageheimen Verschwörung, die sehr böses im Sinn hat. Das ergibt nicht wirklich einen Sinn, aber so weit denkt der Wutbürger nicht. Er will eine Schuldigen, jetzt und sofort, und nachdenken will er eh nicht wirklich. Also geht er auf die Straße und beschimpft seine Regierung dafür, dass auf einem chinesischen Martkplatz ein Virus mutiert ist, der sich per Aerosole verbreitet und vorerkrankte Menschen und manchmal auch gesunde schwer zusetzen kann und ihn zwingt, in gewissen Situationen ein Stück Stoff anzuziehen.

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Ganz gefährlich,…

… laut meinem Fünfjährigen, sind Bälle mit roten Trompeten.

Da musste ich erst ein bisschen überlegen, bis ich darauf kam:

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Das sehr Kleine und das sehr Große

Uns alle hält eine organische Struktur in Atem, deren Urahn vor einigen Monaten in irgendeinem Wirtstier in China ihr Genom geringfügig änderte. Aufgrund diese Mutation eines einzelnen zehn Nanometer kleinen Virions werden inzwischen gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Systeme in Frage gestellt, und zwar sowohl im lokalen wie im globalen Kontext.

Anscheinend unbeeindruckt von diesen Umwälzungen treibt Elon Musk seine eigene Umwälzung voran und schießt täglich 60(!) Satelliten in ins Weltall, was ein Ehrfurcht gebietendes Spektakel an manchem Abend- und Morgenhimmel liefert:

Sinn der Sache, die gesamte Welt mit Breitband-Internet zu versorgen. Bei aller Skepsis: gerade jetzt könnte die Welt das gut gebrauchen (auch wenn ich nicht weiß, zu welchem Preis).

Mal sehen, welches Ereignis auf lange Sicht die größere Auswirkung hat…

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Stigmata

Am heutigen Karfreitag bot sich wettermäßig und mangels alternative Freizeitmöglichkeiten (siehe Corona) eine kleine Radtour mit der Familie an. Die Familie, das sind bei uns zwei Erwachsene und drei Kinder im Alter von fünf bis sechszehn. Abfahrtsort war unsere Garage, Ziel war ein Picknick an günstiger Stelle im Aachener Wald, falls die kurzen Beine unseres Kleinsten uns so weit bringen würden.

Die frohe Nachricht ist, dass wir es tatsächlich schafften, sowohl hin wie auch zurück, wenn auch viel Tragen und Schieben und Improvisation nötig war, um unseren Lütten mit seinem 12 Zoll Rad die aachener Steigungen wieder hoch zu kriegen. Viel und häufig musste ich zwischen meinem abgestellten Fahrrad und seinem hin und herlaufen, ihn sodann hundert Meter weiter schieben und dann wieder zurück zu meinem Rad rennen.

Bei meiner großen Tochter stellte sich die Gangschaltung als leicht defekt heraus, mit dem linken Daumen musste sie durchgängig Druck auf den Schalthebel aufbauen, damit dieser nicht zurück fiel. Bei meinem Sohn dagegen war das Fahrrad frisch überholt gewesen, so dass er auf die starke Bremsung, natürlich bei einer stark abschüssigen Schotterpiste, nicht vorbeireitet war. Meine Frau war wie immer gut vorbereitet, nur an einen Stützverband für ihren anfälligen Knöchel hatte sie nicht gedacht.

Somit bestand der Preis für unseren Ausflug aus: müde Beine beim Kleinen, einen verdrehten und inzwischen geschwollenen Fußknöchel bei meiner Frau, Schürfwunden an der rechten Hand meines mittleren Sohnes, einen verkrampften linken Daumen bei meiner großen Tochter und schlussendlich Seitenstiche bei mir vom andauernden Hin- und Hergelaufe.

Und kaum zuhause angekommen, bebte die Erde und unser Duschvorhang riss von oben bis unten entzwei!

Ok, der letzte Absatz war erlogen…

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Ein Hoffnungsschimmer: es geht bergab.

Quotienten der Corona-Infizierten, Durchschnitt der letzten sieben Tage

Als verhinderter Statistiker verfolge ich sehr aufmerksam die täglichen Corona-Zahlen. Dabei trage ich die Anzahl der kumulierten Infizierten laut Robert-Koch-Institut (für Deutschland) bzw. laut John-Hopkins-University (für die USA) in eine wahnsinnig gut gestaltete Excel-Tabelle ein, welche diese Zahlen wiederum unfassbar intelligent aufbereitet. Ich habe ja sonst nichts zu tun.

Bildet man jeweils den Quotienten zum Vortag, so erhält man die Wachstumsrate. Bei echtem exponentiellen Wachstum ist dieser Wert größer 1 und konstant. Beträgt der Wert genau 1, gibt es keine Zunahme mehr. Da wir (derzeit) kumultative Fallzahlen ohne Berücksichtigung der Genesenen betrachten, ist eine Wachstumsrate unter 1 nicht möglich.

Aufgrund der ungenauen zeitlichen Erfassung der Zahlen ist die Kurve der „reinen“ Wachstumsrate etwas zackig. Aus diesem Grund habe ich stattdessen zu jedem Tag den geometrischen Mittelwert der letzten sieben Tage aufgezeichnet. Bei den Zahlen zur USA musste ich sogar händisch die Werte glätten, denn da kommen die Zahlen offenbar sehr unregelmäßig rein (das JHU sucht sich die Zahlen selber zusammen). Zusätzlich habe ich von Excel eine Trendlinie (Polynom zweiten Grades) dazu zeichnen lassen. Was sehen wir?

In Deutschland ist die Entwicklung mitnichten exponentiell. Scheinbar haben wir einen fast linear fallenden Trend in unserem gemittelten Quotienten, was mir viel Hoffnung macht, dass die Kurve tatsächlich „abflacht“ und wir sogar irgendwann in der nächsten Woche eine fallende absolute Zunahme (also weniger neue Fälle als am Vortag) sehen werden! Der Trend zeigt uns sogar, dass wir in ein paar Wochen sogar fast keine Zunahme haben könnten, aber bei dieser Extrapolation wäre ich eher skeptisch.

Das wäre dann hoffentlich ein Grund, die jetzigen Maßnahmen etwas zu lockern; eine Fortführung des Lock-Down würde dann ja wenig Sinn machen, außer dem Gesundheitssystem weitere Zeit zu verschaffen. Die schlechte Nachricht ist, dass dann erst ein verschwindend geringer Anteil der Bevölkerung (wenige Promille, je nach Dunkelziffer) eine Immunität aufgebaut haben wird.

Zu den Zahlen der Vereinigten Staaten kann man nur sagen: Trump täte wohl nicht gut daran, die Pandemie für bald überstanden zu erklären.

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Verluste

Ich hatte von einem Kollegen zwei DVDs (Spiderman und Spiderman) ausgeliehen und diese, als sie allzu sichtbar ungeguckt herumvegetierten, vorsorglich in den Schrank zu meinen anderen DVDs gelegt. Als ich zwei Wochen später eine davon schauen wollte, waren sie weg. Ich habe den DVD-Schrank aus- und wieder eingeräumt, ich habe meine Bücherregale aus- und wieder eingeräumt, ich habe das Haus auf dem Kopf gestellt – ich habe sie nicht finden können. Sie waren weg. Dann habe ich sie aufgegeben, das ist vielleicht drei Wochen her.

Vor zwei Tagen habe ich meine Brille verlegt. Ich bin kurzsichtig, allerdings auch schon in einem Alter, in dem ich zum Lesen eine andere Stärke brauche. Das bedeutet, dass ich (da ich noch keine Gleitsichtbrille besitze) ab und zu meine Brille wechsle. Im Büro komme ich mit der Fernbrille noch durchgehend gut zurecht, aber zu Hause, wo ich schon mal Kleingedrucktes lese oder mehr auf das Handy schaue, benutze ich lieber meine Lesebrille. Jetzt, in Zeiten von Corona-bedingtem Homeoffice, wechsle ich viel die Brille. Ergo hat es ganze zwei Tage gedauert, bis ich meine sauteuere Brille im Haus verloren haben.

Ich vermutete sie entweder auf einer der zahlreichen Ablageflächen im Wohnzimmer oder im Kleiderschrank vor dem Flur, wo ich an dem Tag eine Steckdose angebracht hatte (für das Herumfummeln mit den Kabeln und den Schräubchen ist Lesebrille die schlauere Wahl). Beides Fehlanzeige. Ich suchte und räumte und kramte und stellte das Haus auf dem Kopf. Die Brille blieb verloren. Weg. Glücklicherweise besitze ich eine – wenn auch weniger hochwertige – Ersatzbrille.

Ich gab das Suchen auf und erkundigte mich schon mal im Internet, wo man in diesen Zeiten eine preiswerte Brille (vielleicht doch Gleitsicht?) erhalten kann, und daneben lobte ich 10 € (für meinen großen Sohn) bzw. ein Heft vom Kiosk (für meinen kleinen Sohn) aus, wenn sie meine Brille fanden.

Sie suchten gestern eine halbe Stunde lang und gaben dann auf.

Heute kramten sie im DVD-Schrank nach einem Scooby-Doo-Film und fanden dabei die DVDs meines Kollegen. Da, wo ich schon mehrmals und auch besonders gründlich gesucht hatte.

Geflügelt von dem Erfolg schaute mein Sohn noch mal im Kleiderschrank nach meiner verschwundenen Brille. Da lag sie dann auch.

Ich bin fassungslos. Und um 10 Euro und ein Lego-Heft ärmer. Und morgen schaue ich Spiderman.

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Topologie der Quarantäne

Es gibt einen Mathematiker-Witz, der geht ungefähr so:

Ein Ingenieur, ein Physiker und ein Mathematiker sollen mit einem vorgegebenen Zaun eine möglichst große Fläche eingrenzen. Der Ingenieur setzt den Zaun zu einem Quadrat. Der Physiker, mathematisch etwas fitter, setzt den Zaun zu einem Kreis. Der Mathematiker aber wickelt den Zaun um sich herum und sagt: Ich bin draußen!

Für den naiven Zuhörer liegt der Witz darin, dass der Mathematiker, unbeeindruckt von der Realität, definieren kann was er will. Der topologisch etwas gebildetere Leser dagegen weiß, dass der Mathematiker real sogar recht hat. Lebten wie auf einer Fläche, so könnte man den Mathematiker als Spinner abtun; aber tatsächlich befinden wir uns auf einer Kugeloberfläche, und somit hat jede „kleine“ Kreisfläche als Komplementärfläche eine ungleich größere Kreisfäche (nämlich die restliche Erdoberfläche), die sich beide den gleichen Rand (hier der Zaun) teilen.

Und falls einer nachfragt: ja, die Komplementärfläche ist tatsächlich ein Kreis, auch wenn sie wie eine Kugeloberfläche mit Loch daherkommt. Und zwar, weil sie einen Mittelpunkt hat, von dem alle Randpunkte gleich weiter entfernt sind. Nicht-euklidische Geometrie ist halt gewöhnungsbedürftig.

Aber stellt euch eine kleinen Kreis um den Südpol vor, und nun vergrößert den Radius, immer weiter. Irgendwann liegt der Umfang auf dem Äquator und ist somit maximal groß. So einen Kreis nennt man Großkreis, vorher war es noch ein Kleinkreis. Aber den Radius kann man noch weiter vergrößern, die Fläche des nun komisch aussehenden Kreises wächst weiter, nur der Umfang verkleinert sich wieder, bis er irgendwann einen kleinen Kreis um den Nordpol darstellt. Spooky!

Der Mathematiker in dem Witz ist sich also bewusst, dass er mit dem Zaun nicht ein, sondern zwei Gebiete abgrenzt, und dass die Definition, welches Gebiet die eigentliche sei, noch getroffen werden muss. Diese Entscheidung trifft er dann auch, allerdings entgegen der intuitiven Definition seiner sich auf einer Fläche wähnenden Mitmenschen. Manchmal ist eben nicht klar, wo innen und wo außen ist.

Kommen wir also zum derzeit alles beherrschende Thema: der Corona-Virus. Der neuartige Virus, bzw Covid-19, bzw die dazugehörige Epidemie oder Pandemie… Ich bin Mathematiker, nicht Virologie, also belasse ich es mal beim Begriff Corona.

Wie ich inzwischen gelernt habe, gehört zu jeder guten Epidemie eine Quarantäne. Klassischerweise werden dadurch die Kranken eingegrenzt und somit von den Gesunden abgegrenzt. Gleichzeitig aber grenzt man somit umgekehrt die Gesunden von den Kranken ab und von den Quarantäne-Gebieten aus. So kann manch einer nicht mehr seine im Kreis Heinsberg wohnenden Liebenden besuchen oder seinen bereits gebuchten Oster-Urlaub in Italien antreten.

Was passiert nun, wenn die Kranken immer mehr werden und irgendwann gar die Mehrheit stellen? Wenn das Quarantäne-Gebiet größer als das übrige Gebiet ist? Im Extremfall landen wir bei dem aus zahlreichen Film bekannten Zombie-Szenario, in dem das Nicht-Quarantäne-Gebiet eine ummauerte Stadt oder ein desolates Einkaufszentrum darstellt.

Hier hat also der Radius eindeutig den Äquator überschritten. Im Film kommen die Überlebenden meist recht verzweifelt daher. Ich hoffe, dass bei uns in wenigen Wochen nicht die gleiche Hoffnungslosigkeit wie bei Dawn Of The Dead herrscht. Dabei könnte uns zu Gute kommen, dass mit dem Corona-Virus infizierten Menschen in aller Regel (gesundes Immunsystem vorausgesetzt) wieder gesunden und außerdem im Krankheitsverlauf keinen besonderen Appetit auf Menschenhirn zeigen (so weit man der Berichterstattung glauben darf).

Und falls doch, dann haltet euch an dem Mathematiker, der irgendwo in eurem verbarrikadierten Schutzgebiet auf dem Dach eines umzingelten Einkaufszentrums steht und in den Himmel ruft:

Ich bin draußen!

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