Die Suppendusche

Dass man Glück nicht kaufen kann, ist natürlich ein Gerücht, und ein falsches dazu. Es kommt natürlich nur darauf an, dass man das richtige kauft. Eine gute Flasche Wein zum Beispiel, wenn man sie zu genießen weiß. Oder einen Kurzurlaub in (… bitte selber ausfüllen …). Oder das Buch Die Suppendusche und 300 andere haarsträubende Kunststücke, irrwitzige Scherze, Spasswetten, Gags und Tricks zum Vorführen und Nachmachen für 5 Euro in der Fußgängerzone. Geht natürlich auch online.

So vor ein paar Wochen geschehen als ich im Rahmen unseres Sommerurlaubs mit meiner erweiterten Familie durch Trier schlenderte. Frau, Kinder und Schwiegereltern verteilten sich gerade auf diverse Kirchen und Läden, während ich auf dem Rückweg vom Tourist-Info (an der Porta Negra) an der Auslage eines Buchladens vorbeikam und dieses Buch entdeckte.

Da ich Spontakäufen gegenüber eher skeptisch bin, debattierte ich lange mit mir selbst, ob ich die fünf Euro für die „Suppendusche“ ausgeben sollte, aber mit fast jeder abartig schlecht gezeichneten Comic-Seite, die ich weiter blätterte, eröffnete sich mir ein neuer Kunststück oder Scherz, von dem ich dachte: den musst Du mal ausprobieren! Nachdem ich vielleicht den siebten solchen Blödsinnsgag auf meiner internen Festplatte geparkt hatte, und ich merkte, dass mir die ersten zwei schon wieder heruntergefallen waren und das Buch außerdem noch mindestens 294 weitere Späße bereithielt, bleib mir nichts übrig, als das Buch zu kaufen.

Und was soll ich sagen: es waren die best investierten 5 Euro meines Lebens! Wußtet Ihr, dass man mit einem Strohhalm wunderbare Furzgeräusche machen kann? Oder wie man andere mit einem Riesen-Zeigefinger erschrecken oder mit einem Ei hinter einer Türspalte festhalten kann? Dass man mit einem Zahnstocher eine Banane in der Schale teilen kann? Dass man sich selbst einen Frankenstein-Grinsen zaubern kann (mit Tesa-Film), oder den kleinen Finger schmerzfrei brechen kann (mit einem Zweig)?

Das Buch unterteilt sich in sieben Kapiteln, in deren Titeln unter anderem die Begriffe „nervenzermürbend“, „nervtötend“, „atemberaubend“, „haarsträubend“, „abgefahren“, „widerlich“, „unnütz“, „irrwitzig“, „albern“ und „hirnverbrannt“ vorkommen. Das sagt doch alles. Und wem das nicht reicht: einer meiner Kollegen hat nach nur 10 MinutenVorführung meinerseits sich das Buch bestellt, noch vom Schreibtisch aus.

P.S. Für alle Unentschlossene hier noch ein Tipp aus der Suppendusche: Wenn ihr so sauer auf jemanden seit, dass ihr ihm gerne den Mittelfinger zeigen möchtet, aber dann irgendwie doch noch die Beleidigung abmildern möchtet, dann zeigt dem Betreffenden doch einfach alle drei Mittelfinger! Wer so was kann, dem kann man einfach nicht böse sein…

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Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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7 Antworten zu Die Suppendusche

  1. schneevoigt schreibt:

    Das hört sich irgendwie lustig an. Hab grad versucht die drei Mittelfinger zum „stehen“ zu bekommen. gar nicht so einfach 🙂
    Werd mal bei Amazon vorbei schauen.
    Ciao Andreas

    • Pfeffermatz schreibt:

      Inzwischen hat schon ein zweiter Kollege von mir das Buch gekauft, und mein 6-jähriger Sohn beschäftigt sich derzeit intensiv damit 🙂 Viel Spaß Dir, falls du die fünf Ocken investierst!

  2. Dieses Buch ist total witzig. Ich fürchte ich müsste es in der Schulbibliothek allerdings „unter der Theke“ verleihen 😉

  3. tinyentropy schreibt:

    Dein Post macht schon richtig Lust sich mal mit der Suppendusche zu beschäftigen. Das Cover erinnert mich an so manchen alten Zauberbuchband, den ich mir früher immer so gerne gekauft hatte.
    Und ich gebe Dir auf jeden Fall recht. Das Glück liegt in den kleinen Dingen des Lebens.

    LG

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