Ein Witz zum Feiertag – danke an Norbert Blüm!

Meine persönliche Erinnerung an den Tag der Deutschen Einheit datiert zum ersten Jahrestag dieses fröhlichen Ereignisses zurück. Damals bedeutete dieser Feiertag natürlich in erster Linie schulfrei (inzwischen habe ich mich weiterentwickelt, heute bedeutet es büroarbeitsfrei aber hausarbeitsvoll).

Damals haben zwei Freunde von mir und ich den freien Tag dazu genutzt, um im geräumigen Kellerraum des Bauernhofs eines dieser Freunde Amiga-Spiele zu daddeln. Als irgendwann nachmittags der Hunger kam, kochten wir Nudeln, bis diese völlig aufgeweicht waren, kippten diese zusammen mit unzähligen Eiern in eine große Pfanne und rührten und würzten, bis die leckere Masse fest und fertig waren. Des Aussehens und des Feiertags wegen bedachten wir unsere kulinarische Kreation mit dem Namen Einheits-Nudel-Auflauf-Brei. Und auch das Vorübergehen von über zwanzig Jahren seit dem Tag hat nichts daran geändert, das dieses Wort stets das erste ist, was mir zum 3. Oktober einfällt. Natürlich wird diese Assoziation im Laufe der Zeit nur fester, denn so funktioniert das Gehirn nun mal.

Das ganze ist aber auf keinen Fall politisch zu verstehen. So war ich nie drauf… Politisch dagegen ist der folgende Witz, den der Überlieferung zur Folge der ehemalige Arbeits- und Sozialminister Norbert Blüm mal erzählte, als er nach seinem Lieblingswitz gefragt wurde (ich erzähle ihn immer mit den passenden Akzenten, dabei kriegt der deutsche bei mir einen proletarischen Ruhrpottslang ab):

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Ein Engländer, ein Amerikaner und ein Deutscher unterhalten sich über ihre Frauen. Da sagt der Engländer:

Wenn meine Frau auf ihrem Pferd über die Wiese reitet, dann berühren ihre Fussspitzen den Boden. Aber nicht etwa, weil das Pferd so klein ist – nein, wir haben wundervolle große Pferde in England; und auch nicht, weil das Gras so hoch ist – nein, wir mähen unser englischen Rasen ganz kurz; sondern weil bei uns in England die Frauen sooo lange Beine haben!

Der Ami kontert:

Wenn ich meinen Arm um meine Frau lege, dann kann ich mit meinen Fingerspitzen meinen eigenen Bauch berühren. Aber nicht etwa, weil mein Bauch so groß wäre- nein, wir Amerikaner machen viel Sport; auch nicht, weil ich so fest zudrücke – nein, wir Amerikaner sind ganz zärtlich zu unseren Frauen; sondern weil bei uns in Amerika die Frauen sooo dünne Taillen haben!

Da sagt der Deutsche:

Wenn ich morgens zur Maloche gehe, gebe ich meiner Frau einen Klapps auf’m Po, und wenn ich von der Arbeit wiederkomme, dann wackelt der Po immer noch. Aber nicht etwa, weil ihr Hinterteil so fett wäre – nein, wir Deutsche ernähren uns vernünftig; auch nicht, weil ich so fest zuschlage – nein, auch wir Deutsche können zärtlich zu unseren Frauen sein; sondern weil bei uns in Deutschland die Arbeitszeiten sooo kurz sind!

In diesem Sinne: Schönen Feiertag und vergesst nicht, euch zu freuen!

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Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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2 Antworten zu Ein Witz zum Feiertag – danke an Norbert Blüm!

  1. tinyentropy schreibt:

    Welches Deutschland soll das sein? 😉

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