Kraplistischer Jahresrückblick 2012

Zum neuen Jahr schrieben mir meine Freunde aus der Vorstandsetage von WordPress:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Keiner davon hat Deinen Blog gelesen. Dieser Blog hat 2012 genau 11 Aufrufe bekommen. Dazu fällt uns nichts ein… Na, gut überlegen wir mal… Eine Person war 2012 Papst. Hätte jede Person, die 2012 Papst war, diesen Blog aufgerufen, würde es 11 Tage dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten. Das ist über eine Woche! Nicht schlecht für das erste Jahr!

In 2012, hast Du 3 1/2 neue Artikel geschrieben, nicht schlecht für das erste Jahr! Es wurden fast 1 Bilder hochgeladen, leider hat das nicht ganz geklappt. Neues Jahr, neues Glück!

Dann möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei all den Bloggern, Autoren und Reportern bedanken, bei denen ich mich im vergangenen Jahr schamlos und ohne Quellenangabe bedient habe. Ohne Euch wäre es mir nie möglich gewesen, mehr als drei Artikel zu veröffentlichen! Das mit dem Bild kriege ich auch noch auf die Reihe.

Aber was wäre ein Blog ohne seine Leser? Deswegen möchte ich mich an dieser Stelle vor allem und allerherzlichst bei meinem Leser bedanken, der neben seinen Aufgaben als Souverän eines Kleinstaats und der geistigen Führung von über einer Milliarden Gläubigen auf aller Welt noch an elf Tagen im Jahr die Zeit findet, über mich zu lachen. Danke! Und danke auch an den anderen Leser, der hier mal auf der Suche nach einem Rezept für Lammbraten in Minzsoße aus Versehen für wenige Sekunden auf meine Seite gelang, denn jeder Klick zählt!

Ach so, das versprochene Foto…

Mein treuester Follower entspannt sich für einen Moment von seinen fast überirdisch anmutenden Pflichten.

Du bist nicht der Papst? Dann willkommen hier bei Pfeffermatz und weiterhin viel Spaß in 2013!

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Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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21 Antworten zu Kraplistischer Jahresrückblick 2012

  1. Catio schreibt:

    Die Statistik ist falsch. Ich war mindestens 12 mal auf dieser Seite, nie dabei auf dem Mount Everest und dem Papst bin ich auch nicht begegnet, vielleicht ist er gerade über mich hinweg geschwebt. Ausserdem habe ich ab und zu geklau….von hier zitiert und die Quelle stets in meinem persönlichen Tagebuch angegeben. Deshalb darf ich mich vor allem für das fast hochgeladene Bild und den interessanten halben Text bedanken, ich werde auch weiterhin ein treuer Klau…Leser bleiben. Danke für die Geduld und Mühe und so..
    Catio

  2. tinyentropy schreibt:

    Herrlich, ich habe mich schlapp gelacht! 🙂 Ich mag Deinen Humor!

  3. gnaddrig schreibt:

    11 Leser? Kann nicht sein. Soviele Leute gibt’s gar nicht im Internet! .Außerdem waren die schon bei mir! Immerhin, hübsches Feuerwerk 🙂

  4. frdrseltsam schreibt:

    Das ist ja bezaubernd… Und ich dachte schon bei mir is nix los 😀

  5. Catio schreibt:

    Ich wollte schon um die Jahreswende fragen, aber ob der immensen Wichtigkeit habe ich das immer wieder vergessen. Was bitte ist denn ein kraplistischer Jahresrückblick? Erstaunlicherweise findet sich diese Wortkreation ausschliesslich bei Pfeffermatz. Zwar gibt es das Wort im isländischen (krap=Matsch/Schneematsch) und in anderen diversen Zusammenhängen, aber weder finde ich die Kraplistik oder den Kraplisten. Ich bitte um Aufklärung!

  6. Pfeffermatz schreibt:

    Natürlich „findet sich diese Wortkreation ausschliesslich bei Pfeffermatz“ – schließlich habe ich das Wort erfunden! Was es heißt, weiß ich noch nicht, aber das von Dir verlinkte „Urban Dictionary“ scheint auf einem guten Weg zu sein (insofern, dass es irgendwie unsinnig ist). An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Japanokoreanern entschuldigen, denen ich zu nahe getreten bin, und auch bei den an Gonorrhea erkrankten. Ich hatte keine Ahnung…

    Tatsächlich suchte ich einen Ersatz für das Wort „Statistisch“. Es sollte reimen oder mindestens sehr ähnlich klingen, und irgendwie auch hintersinnig und lustig sein und so weiter. Nach vielen erfolglosen Versuchen einigten sich der Dichter und der Denker in mir darauf, sich aus der Diskussion herauszuhalten, und mein (isländisches?) Unterbewusstsein produzierte das Wort „Kraplistisch“.

    Aufklärung geglückt? Ich weiß wirklich nur noch, dass ich lange da saß und irgendwann aufgab, was „Gutes“ zu finden. Aber das Wort „Statistisch“ wollte ich auch nicht stehen lassen.

  7. Catio schreibt:

    Danke der Aufklärung. Das heisst also, ich konnte dem historischen Moment einer pfeffermatz´schen kreativen Wortschöpfung beiwohnen. Danke! Ich bin zutiefst gerührt und ausserdem noch dankbarer, dass bisher niemand auf die Idee gekommen ist, das Wort mit c statt k zu beginnen. Danke! 😉

  8. giftigeblonde schreibt:

    ggggg, das könnte meine Zusammenfassung auch gewesen sein.

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