Winterliche Grüße und der unvermeidliche Nasenbär

Och, jetzt ist der Schnee schon fast ganz weg, dabei hatte ich noch ein dramatisches Gedicht zum Winter auf Lager. Hier, schnell, bevor es zu spät ist:

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Das Wetter ist schlecht,
Auf Regen folgt Schnee.
Der Regen kommt waagrecht
Und tut richtig weh.

Weder Richtung noch Laut
Hat der Schnee, dafür Tücke:
Zwischen Kragen und Haut
Findet stets er die Lücke.

Der Wind ist ein Krieger,
der zetert und schreit:
„Es regnet, mein Lieber,
Es regnet und schneit!“

————————

Zu Heavy, oder? Also schiebe ich mal folgendes schnell hinterher:

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Ein Nasenbär,
Der raste schwer,
Und übersah
Gern die Gefahr.

Einst raste er
Schnell nach Berlin,
Der Nasenbär,
Zu ’nem Termin.

Über Hamm
Und über Stein,
Raste stramm
Wie’n Warzenschwein,
Der Nasenbär,
Viel zu schnell,
Und was geschah?

Er war…
Zu früh da.

————————

Da werfe mir einer unangebrachte Tiefsinnigkeit vor!

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Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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4 Antworten zu Winterliche Grüße und der unvermeidliche Nasenbär

  1. Catio schreibt:

    Sind das die Bewerbungsgedichte für die Papstwahl? 😉

    • Pfeffermatz schreibt:

      Nee, dann wären sie ja auf Latein, so mit Nasinus Baerinus und so.

      • Catio schreibt:

        Ja stimmt: Ich hätte da eines als Nicht-Lateiner:
        Man fand in Köln bei Ausgrabungen eine Tonscherbe, da stand drauf:
        Datis
        nepis
        potus
        colonia
        Wenn Du das übersetzen kannst, dann kannst Du auch Papst werden…
        Ach übrigens, das erste Gedicht gefällt mir, das zweite…nun ja, da … nun… da muss ich … noch einmal darüber nachdenken 😉

  2. Pfeffermatz schreibt:

    Hallo Catio! Ich kann googeln, das muss für den Umgang mit Latein reichen (jedenfalls findet man so auch die Lösung)! Zu den Gedichten – du bist halt anspruchsvoll, das findet sich in deiner Würdigung der Gedichte wieder: Das erste Gedicht brauchte Tage und viele verspätete Busse (ergo Zeit, die ich in der Kälte an der Bushaltestelle verbringe, die ich sinnvoll füllen muss), um zu reifen; das zweite Gedicht, naja… ich sage es mal so: wenn du wirklich über das Gedicht nachdenkst, dann hast du schon mehr Zeit und Gehirnschmalz darin investiert als ich 🙂

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