Kampf der Königinnen

Diese Woche landete ich beim Zappen auf TV5 bei einer Gala zu Ehren von Céline Dion. Eine so stimmgewaltige Sängerin wie die Dion wird gerne mit dem Begriff Diva in Zusammenhang gebracht. Dieser Begriff impliziert leider eine gewisse Zickigkeit und Überheblichkeit, wie man sie von Diven wie Mariah Carey und Whitney Houston kennt (oder kannte). Dabei könnte im Falle der Dion nichts ferner liegen: schaut man Konzert- oder Interview-Auftritte von ihr, so ist eine große Bescheidenheit, geradezu Demut, nicht zu verkennen. Insofern eignete sich Céline Dion auch als Päpstin…

In Frankreich genießt die Franko-Kanadierin Céline Dion in der Tat auch großen Ruhm und Respekt – siehe besagte Gala. Im Jahr 1998 veröffentlichte Céline Dion unter dem Titel S’il suffisait d’aimer (dt: Wenn es genügen würde, sich zu lieben) ein französisches Album, das vom musikalischen all-around Helden Jean-Jacques Goldman geschrieben wurde. Hier ein Video mit einem Ausschnitt aus dem titelgebenden Song, vorgetragen in einer Talkshow:

Schön, ne? Interessanterweise erinnert mich der Refrain von  S’il suffisait d’aimer von der Harmonie her an das Lied einer anderen missverstandene „Königin“, nämlich It’s A Hard Life von Freddie Mercury, dem Lead-Sänger von Queen. Auch von Mercury macht man sich schnell ein falsches Bild, denn bei ihm lagen die extrovertierte Bühnenpersönlichkeit und die „wirkliche“ Persönlichkeit weit auseinander. Nach seiner wohl doch etwas wilden Zeit Anfang der Achtziger führte er die letzten Jahre seines Lebens ein geradezu bürgerliches Leben mit seinem Lebensgefährten Jim Hutton. Was in vielen Interviews mit Freddie Mercury auffällt: sowohl seine Sätze wie seine Körpersprache verraten eine große Schüchternheit, die er gerne mit einem spitzbübischen Lächeln überspielt – ganz im Gegensatz zu seinem flamboyanten Auftreten auf der Bühne.

Hier also eine Live-Version des 1984 veröffentlichten Hits It’s A Hard Life vom Album The Works.

But wait, there´s more! Jetzt will ich es auch mal tun, nämlich… eine unnötige Umfrage in den Cyberraum stellen! Also, seid so lieb und stimmt ab – kostet nichts, und ich weiß dann, wie ihr tickt. Natürlich könnte ich einfach die NSA fragen, aber die geben ihre Informationen nicht so ohne weiteres preis.

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Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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