Liebe in Zeiten der Topologie

Erst haben dich Hilbert und Gödel
Und schließlich Minkowski besamt.
Dann hast du mit Hausdorff gedödelt,
Bis endlich mein großer Tag kam.

Ich glaubte an die Goldbach’sche Vermutung,
An die von Gauß und an die von Fermat.
Doch du glaubtest nicht an Verhütung,
Und nun ist das Dedekind da.

Es erbte von Riemann die Strenge,
Von Cantor (was jetzt kommt ist blöd)
Eine überabzählbare Menge,
Um ein Kronecker-Delta erhöht.

Als Folge gefilterter Gene
Die zurück bis Pythagoras reicht,
Beweist’s lückenlos Theoreme,
Sowie dass du mich liebst, vielleicht.
love math

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Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
Dieser Beitrag wurde unter Mathematik & Logik, Sprache & Gedichte & Musik abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Liebe in Zeiten der Topologie

  1. Nesselsetzer schreibt:

    Aktuell fehlt da noch die Versiera der Agnesi, die zum einen vor ein paar Tagen bei Google als Doodle erschien und zum anderen von Thilo bei Scienceblogs beschrieben wurde. Ein Glück, dass ich Mathematik nicht wirklich verstehe… 😉

  2. Pfeffermatz schreibt:

    Das wäre mir zu methodisch.. hätte was von Abarbeiten. Aber andererseits würden zig Mathematikstudenten daran ihr Gefallen finden: Zu jedem Mathematiker ein Gedicht!

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