Toll-Schland und Woanders.

Es ist mal wieder Zeit für eine Umfrage: Wohnt ihr gerne in Deutschland (falls ihr das überhaupt tut)? Und wo könnte man sonst noch leben?

Mir gefällt Deutschland – verglichen mit dem, was sonst so auf der Landkarte rumliegt – eigentlich ganz gut. Aber wäre ich als Franzose geboren, käme mir Deutschland wahrscheinlich spanisch vor. Es ist schwierig, ein objektives Urteil über das Land zu fällen, in dem die eigene Sozialisation stattgefunden hat. Hier also zwei Fragen (für die unter euch, die Deutschland als Lebensmittelpunkt angeben würden):

Bei der zweiten Umfrage sind Mehrfachnennungen möglich. Ich hoffe, ich habe den Großteil des Globus abgedeckt:

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Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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12 Antworten zu Toll-Schland und Woanders.

  1. Nesselsetzer schreibt:

    Letztens habe ich mit einer Burgenländerin telefoniert und zu meinem Erstaunen festgestellt, dass ganz Österreich weniger Einwohner hat als Bayern. Und da deshalb auch die Einwohnerdichte von 101 Einwohner/qm² nur geringfügig mehr als die Hälfte des sowieso schon dünn besiedelten Bundeslandes Bayern beträgt, kann man in Ö. bestimmt ziemlich geräumig herumtollen. Und das Jodeln haben sie seit der Erfindung des Telefons auch inzwischen eingestellt (falls sie überhaupt je gejodelt haben). Lebensqualitativ mag es da zwar nicht besser sein als in Deutschland, aber man hat mehr seine Ruhe. Die Bevölkerung verläuft sich 🙂

    • franhunne4u schreibt:

      Die Ruhe kannste auch in Deutschland haben – kauf dir ein Dörfchen irgendwo im Osten, die sind doch schon weitestgehend von jungen Leuten entvölkert, da haste Ruhe, da ja nur die Alten noch da sind. Und wenn du all die Häuser aufkaufst von den jungen Leuten, die woanders hingegangen sind, kannste auch sicher stellen, dass kein Jungvolk nachkommt. *NEIN, ist NICHT ERNST GEMEINT*

      • Nesselsetzer schreibt:

        Ich wohne schon in einem Dörfchen, allerdings nicht im Osten, sondern im Norden von Bayern. Das war gegenüber dem vorherigen engen Leben in einer nordrhein-westfälischen Grossstadt schon ein echter Platzgewinn. Aber die Frage war eine andere. Hier ging es ja um darum, ob und wo ich mir ein Leben ausserhalb D. vorstellen könnte.
        Außerdem habe ich nichts gegen „Jungvolk“, solange sie mir nicht zu dicht auf die Pelle rücken.
        Da mir die finanziellen Mittel zum Leerkaufen des Dorfes fehlen, muss ich mich wohl mit den Gegebenheiten abfinden. Wenn Du allerdings beabsichtigst, ein ähnliches Dorf leerzukaufen, dann könnte ich mit einem Umzug dorthin liebäugeln. *NEIN, ist AUCH NICHT ERNST GEMEINT* 😉

      • franhunne4u schreibt:

        Dazu fehlen mir die Mittel – und die Vorliebe fürs Landleben …

    • Pfeffermatz schreibt:

      Natürlich jodeln sie nicht mehr, wenn man dort neuerdings telefonieren kann. Aber gibt es da Internet?

  2. franhunne4u schreibt:

    Mal sehen:
    Erdbebengefährdete Plätze? Scheiden aus. Zu instabil.
    Frauenfeindliche Gesetzgebung? – Sorry, kein Ort, an dem ich leben möchte. Also, nix mit Bible Belt, auch Irland kann mich da mal. Asien (und dazu zählen ja auch alle muslimisch geprägten arabischen Staaten) fällt da ebenso raus, ebenso viele Staaten in Afrika.
    Zu heißes Klima? Ich bin schwer übergewichtig, über 25 ° ist Schmelzwetter angesagt, also kann mir Südeuropa gestohlen bleiben. Oder Afrika, oder Südamerika. Oder weite Teile Australiens. Oder wieder weite Teile Asiens.
    Giftige Spinnen? Ich hab schon Arachnophobie bei deutschen Hauswinkelspinnen (ungiftig). Australien scheidet jetzt ganz aus. Genauso wie Süd- oder Mittelamerika.
    Politisch instabile Regionen? Oder solche mit „stabilen“ Diktatoren? Danke, aber nein, danke. Osteuropa, das war für u.a. dich. Mexiko mit seinen Drogenkartellen fällt da aber auch rein, oder manches in Südamerika.
    Bleibt ja nicht mehr viel. Deutschland scheint doch eigentlich ganz schön. Und wenn ich dann noch Küste statt Berge will, die Sprache sprechen und verstehen will – also dann reduziert es sich auf UK (ev. ab 18.9. auch noch auf ein unabhängiges Schottland), Kanada, einige Ostküstenstaaten in den USA … Oder ich bleib mit meiner Couch einfach in meinem norddeutschen Wohnzimmer. 😉 Ist eigentlich ganz kuschlig hier.

    • Pfeffermatz schreibt:

      Naja, da scheint Skandinavien auch noch passend zu sein: stabil, kühl, Küste satt. Und Dänisch und Schwedisch sind ziemlich einfach zu lernen, außerdem kann in Dänemark quasi jeder fließend Englisch. Spinnen gibt es da allerdings auch (Link bitte nicht öffnen, denn dann schläfst du nie wieder): http://www.shortnews.de/id/604612/schweden-spinne-versteckte-sich-27-tage-im-ohr-einer-frau

      • franhunne4u schreibt:

        Danke für die Warnung … Ich hab auch ganz brav NICHT GEKLICKT – obwohl das „Bitte nicht …“ ja eigentlich dazu animiert.
        Spinnen gibt es hier auch – letztens hab ich, obwohl in der Großstadt lebend, im Badezimmer so einen 8-Beiner erledigen müssen. War außerhalb der Reichweite meiner achtpfotigen Katzenbande.

      • franhunne4u schreibt:

        Übrigens, ich hatte ganz vergessen zu erwähnen – zuviel Schnee und Frost darf es auch nicht geben – also eher Dänemark als Schweden. Aber Dänisch ist soo einfach nicht. Oder war das Finnisch?

      • gnaddrig schreibt:

        Och, Südschweden ist genausoweit südlich wie Dänemark, das geht fast bis auf die Breite der deutsch-dänischen Grenze. Ich bin sicher, dass das Klima in Malmö, Helsingborg oder Halmstad mild genug ist. Und Schwedisch soll tatsächlich ziemlich einfach zu lernen sein und auch aussprachemäßig weniger Probleme als Dänisch machen.

        An Finnisch würde mich die hohe Schwelle stören, die man hat, bis man überhaupt einigermaßen kommunizieren kann, weil die ganze Sprache so fremd ist. Andererseits ist Finnland zweisprachig, und an der für Dich sicher aus Klimagründen überhaupt nur in Frage kommenden südfinnischen Küste wohnen viele schwedischsprachige Finnen, da dürfte der sprachliche Einstieg mit dem in Schweden vergleichbar sein.

  3. Pfeffermatz schreibt:

    Das war Finnisch. Ich kam selber mal in die Verlegenheit, mir ein bisschen Dänisch aneignen zu müssen, und fand es recht überschaubar (inzwischen habe ich alles wieder vergessen). Das Schwierigste daran ist noch die Aussprache – allerdings das verstehen, nicht das Sprechen, denn im Dänischen wird viel verschluckt, z.B: alles, was nicht vorne oder hinten am Wort. „franhunnevier“ hieße zum Beispiel „fruauauafir“.

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