Si je serais Charlie, I am also Baga.

Zugegebenerweise liegt Paris closer to home als Westafrika. Aber lasst uns nicht vergessen, dass zur gleichen Zeit an entfernteren Orten dieser Erde noch schlimmere Gräueltaten verübt werden, auch wenn diese nicht im gleichen Maße unsere persönliche Freiheit beeinträchtigen.

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Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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6 Antworten zu Si je serais Charlie, I am also Baga.

  1. franhunne4u schreibt:

    Ja, aber Paris ist nicht nur näher – die Einschläge rücken auch näher an unsere Sphäre … Wir sind eben nicht Sudanesen, von daher haben wir von diesen Islamisten nichts zu befürchten. Aber wir haben auch in Deutschland unsere eigenen Islamisten – und die können wir provozieren. Und das habe ich auch vor – vielleicht morgen – ich muss erst mal sehen, wie gut ich zeichnen kann 😛

    • Pfeffermatz schreibt:

      Natürlich. Um es klarer zu sagen: Der Anschlag in Paris war ein Aufgriff auf uns; auf Europa als freiheitlich-demokratische Wertegemeinschaft. Der Terror in Afrika – wie furchtbar er auch sein mag – betrifft uns tatsächlich nur am Rande.
      Ich finde es schade, dass bzgl. „Charlie“ hauptsächlich von Trauer gesprochen wird, anstatt das auszusprechen, was unsere Betroffenheit auch zu einem großen Teil ausmacht: ANGST. Du sagst es schon: von Boko Haram haben wir nichts zu fürchten, von denen hier schon.

  2. gnaddrig schreibt:

    Stimme voll zu. Die Metzger von Boko Haram spielen ja auch so ein bisschen Islamischer Staat und scheinen ungefähr genauso zu ticken. Sollte man nicht aus den Augen verlieren.

    Erstaunlich, wie schnell die entführten Mädchen in Vergessenheit geraten sind!

  3. Pfeffermatz schreibt:

    Und sie fehlen immer noch, die Mädchen. Ich muss zugegeben, dass ich die Boko-Haram-Nachrichten in der Regel nur überfliege und dann verdränge. Das ist natürlich eine reine Bewältigungsstrategie, um selber lebensfähig zu bleiben. Man muss entscheiden, wieviel Schmerz dieser Welt man sich zu eigen machen kann, und davor aufhören, falls man kann.
    Aber der unglaubliche Ausmaß dieser „Charlie“-Betroffenheit hat mich nur etwas nachdenklich gemacht…

    • gnaddrig schreibt:

      Man muss entscheiden, wieviel Schmerz dieser Welt man sich zu eigen machen kann, und davor aufhören, falls man kann.
      Das ist wahr. Man kann nicht alles wirklich aufnehmen, da geht man vor die Hunde.

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