Heilige Zeiten

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Die Weihnachtstage gekommen sind,
Wir warten auf das Christuskind
Und suchen’s unterm Tannenbaum,
Das Kind aus dem arab’schen Raum.

Hat es uns was mitgebracht?

Geschenkeberge! Schweinebraten!
Wir können’s Christkind kaum erwarten…
Gott hat Mitleid, Owie lacht –
Es kommt jetzt hunderttausendfach.

So hamma uns das nicht gedacht.

Das Kind ist arm und gar nicht blond,
Sein Vater fort, sein Land zerbombt.
Es schreit und wir verstehen es nicht,
Es weint viel mehr als dass es spricht.

Vorbei ist’s mit der Stillen Nacht.

Was will das Kind im Christenland?
Das was es sucht, liegt auf der Hand:
Wie einst Jesus, nackt und klein,
Unter Menschen Mensch zu sein.

 

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Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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