VaterMonatsFrageEins

Eine Frage, die ich mir derzeit stelle, ist:

Wohin geht mein Spiegelbild, wenn ich die Augen schließe?

Ein einfaches Blinzeln dauert 300 bis 400 Millisekunden. Da ein Spiegelbild aus Licht besteht, gehe ich davon aus, dass sich dieses mit Lichtgeschwindigkeit, also mit 300.000.000 Meter pro Sekunde, fortbewegt. Damit legt mein Ebenbild während jedes einzelnen meiner Lidschläge einhunderttausend Kilometer zurück!
Das entspricht in etwa der Länge des Schienennetzes Russlands (etwa 84 Tsd. km) inklusive der ganzen doppelt abzufahrenden Streckenteile, da es vermutlich keinen wiederholungsfreien Weg durch das gesamte Netz gibt. Und selbst wenn es einen solchen oder wenigstens einen fast-solchen gäbe, würde schon die Lösung des zugehörigen Optimierungsproblems die 300 Millisekunden überschreiten. Also muss mein Spiegelbild einige der Streckenabschnitte doppelt abfahren, womit die 100.000 voll wären.
Natürlich stellen sich da gleich die nächsten Fragen: Was macht mein Spiegelbild in Russland? und: Warum hält es sich ans vermutlich marode Streckennetz der dortigen Bahn, wenn es doch wie dass Licht “schwoooosch!!!“ machen kann?
Mein Spiegelbild ist voller Rätsel und Geheimnisse.

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Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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Eine Antwort zu VaterMonatsFrageEins

  1. dasmanuel schreibt:

    Hmm. Ist es das Spiegel- oder das Abbild, das sich auf Reisen durch Russland begibt?

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