Ein Plan von einem Roman

Wenn ich in letzter Zeit kaum Beiträge auf diesem Blog veröffentlicht habe, dann nur deswegen, weil ich an einem Roman arbeite. Quasi pausenlos. Seit Monaten. Es ist harte Arbeit, wie jeder Romanschreiber zu berichten weiß, aber es ist auch lohnenswerte Arbeit. Inzwischen bin ich (fast) auf Seite drei angekommen.

Als Titel schwebt mir so was wie Das Unendliche Blutmond-Liebe vor. Sicherlich seid ihr, geneigte Leser, inzwischen auf mein Erstlingsgroßwerk neugierig geworden, so dass ich euch einen kleinen, exklusiven Einblick gewähren möchte. Hier also ein Ausschnitt aus der zweiten Seite des Romans:

Kapitel 5

Er ging nach links. Oder nach rechts? Oder? … ? Wo war links? Was war rechts? Was war rechts? Oder oder? Fragen über Fragen, mehr als in einem Leben zu bewältigen waren.

Warum ging er? Was war gehen? Wer war er? Wer ist jeder von uns?

Kapitel 6

Die Sonne schien vom Himmel wie eine… Luftballon.

Noch in Kapitel 6 soll die erste Andeutung eines Zombies vorkommen – ein Motiv, welches sich im weiteren Laufe des Romans zu einem zentralen Thema entwickeln soll, bis schlussendlich (auf Seite vier) die große und finale Schlacht der Fünf Heere stattfindet: Zombies, Zombiemutanten, Mutantenzombies, Alienzombies und Zombiezombies. Um den philosophischen Faden aus Kapitel 5 nicht zu verlieren, werde ich manche Zombies nach links, und manche nach rechts gehen lassen.

Ich hoffe, rechtzeitig für die Frankfurter Buchmesse 2019 fertig zu sein.

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Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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7 Antworten zu Ein Plan von einem Roman

  1. franhunne4u schreibt:

    😉
    Vielleicht solltest du zu Recherchezwecken Pride and Prejudice – and Zombies lesen.

  2. gnaddrig schreibt:

    Ganz großartig! Die Verleger werden sich um das Werk schlagen! Bestsellerlisten aller Sparten und Genres werden ab Erscheinen des Blutmond-Lieben keinen ersten Platz mehr ausweisen, weil es da mindestens bis zum Erlöschen des Urheberrechts keine Änderungen mehr gibt – Platz 1: Das Unendliche Blutmond-Liebe.

    Dazu ist aber eine kleine Ergänzung nötig: Fragen über Fragen, mehr als in einem Leben zu bewältigen waren solltest Du unbedingt ändern in Fragen über Fragen, mehr als in einem kurzen Leben zu bewältigen waren!

    Mit dem kurzen Leben gewinnt die Passage deutlich an emotionaler Tiefe, wird relevanter und führt den Leser in die Auseinandersetzung mit den, sagen wir, ewigen Fragen – wer bin ich, wo gehe ich hin, wie komme ich hin, wann komme ich dort an. Außerdem deutest Du den Auftritt der Zombies bereits vorsichtig an, was die Spannung erhöhen dürfte. Wegen dem Geld mach Dir keine Sorgen, ich bin mit einem Promille Deiner Tantiemen zufrieden, das merkst Du dann auf dem Konto kaum…

    • Pfeffermatz schreibt:

      Danke, danke! Hiermit hast du die Stelle als Lektor gewonnen – ich verlasse mich da voll auf dich als Profi. Mit deinen Gehaltsvorstellungen bin ich auch voll einverstanden 🙂

      • gnaddrig schreibt:

        Das war nur für diese eine Stelle, wenn ich das ganze Ding lektorieren soll, müssen wir noch mal nachverhandeln. Sagen wir, das eine Promille* und ein Bier pro 10 Seiten Rohtext und eine lobende Erwähnung an prominenter Stelle im Buch 😉

        *: Wenn das Buch so einschlägt, wie erwartet, springst Du gleich in die Spitzengruppe der Forbes-Liste mit E.L James und James Patterson, je knapp unter 100 Millionen im vergangenen Jahr. Da sprängen dann knapp 100.000 für mich raus. Mit den Nachfolgebüchern, die Du jährlich raushaust, wirst Du Dich die nächsten 10 oder 15 Jahre dort oben halten, da kann ich mir ein paar Groschen auf die hohe Kante legen. Und selbst wenn Du es nur in die Janet-Evanovich-Riege schaffst, könnte ich von meinem Anteil gelegentlich einen netten Urlaub finanzieren. Also schreib, Mann, schreib!

      • Pfeffermatz schreibt:

        Juhu! Da meine Bücher aber auf einen Umfang von circa vier Seiten ausgelegt sind, hält sich dein Honorar eherin Grenzen. Die Erwähnung an prominenter Stelle ist selbstverständlich. Vielleicht im Titel? „Abraham Gnaddrig und das Werwolf-Formel“.
        Nur eine Bitte: bitte nicht so ein Druck aufbauen, denn so kann ich nur ganz schlecht arbeiten, da kommen meine kreative Säfte ins Stocken. Möchtest du nicht vielleicht auch mein Manager sein und mir einen Kreativurlaub auf den Malediven organisieren?

      • gnaddrig schreibt:

        Hm, Kurzromane also. Macht aber nicht. Als ehemaliger Student weiß ich, wie man Text streckt. Mit typografischen Tricks komme ich sicher wenigstens auf ein Bier pro Buch. (Zuviel Bier ist ja sowieso nicht so gesund!)

        Manager, meinst Du. Hm, so Organisatorisches liegt mir ja nicht so, da müsste ich dann deutlich mehr nehmen. Aber Druck soll nicht, da bin ich ganz Deiner Meinung. Fahr mal nach Malle, der Verlag kommt sicher demnächst mit dem Vorschuss rüber, dann passt das schon.

  3. dasmanuel schreibt:

    Ich täte es kaufen.

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