Côte d’Opale

Was ich an der französischen Opalküste so mag, ist dass sie nicht so weit von Aachen entfernt ist, wie zum Beispiel die Costa Brava oder Hawaii. Schön finde ich aber auch die endlos tiefen Strände, wie sie teilweise auch in Deutschland für die Nordseeküste typisch sind:

image

Auch nicht von schlechten Eltern sind die Pommesbuden (“baraque à frites“, nicht zu verwechseln mit “baraque au bama“) und die Holzkirchen:

Kirche_Berck_2

Falls ihr euch fragt: Dies ist eine Kirche und keine Frittenbude. Frittenbude riechen anders.

Warum aber hinter dem Altar ein so mieses Gemälde hängt, ist mit unklar:

MariaInDenDünen_2

Maria in den Dünen fragt: Wo ist hier das Meer? Und wo die Sonne?

Ich finde, wenn man sich schon ein vier Meter großes Gemälde anschafft, dann sollte es auch etwas schicker sein. Oder habe ich bloß keine Ahnung von Kunst?

Die Inschrift unter dem Bild lautet übrigens:

Maria in den Dünen
mit dem Rücken zum Meer,
Du trägst die Sonne als Heiligenschein.

Du findest kein Wasser,
Das wundert dich so sehr,
Dass du glaubst, es müsse Ebbe sein.

Dreh dich um, Maria,
Auf deiner Düne steil,
Siehe, das Meer ist noch da.
Wir verehren derweil dein Hinterteil.

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Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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4 Antworten zu Côte d’Opale

  1. franhunne4u schreibt:

    Die Inschrit glaub ich dir nicht – dazu ist die Plakette am Bild zu klein 😛

  2. Schoene Bilder!
    Liebe Gruesse Monika

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