Alpentagebuch, der Rest

Sonne, endlich Sonne!

Nachdem wir die Sonnencreme und das kalt gestellte Bier und die Hoffnung auf besseres Wetter zwecks Gewichtserleichterung über Bord geworfen haben, Scheint jetzt doch die Sonne 🙂

Wir also: Wandern, Gondeln, mit Mountain-Gokarts den Berg herunter gerast, Dörfer anschauen, E-Mountain-Bike fahren und eben doch noch abends ein kühles Bier…

***

Trotz zu zweidrittel mieses Wetter empfanden wir unseren Österreich-Urlaub als vollen Erfolg. Die Ferienwohnung mit Halbpension im angeschlossenen Hotel hatten wir ungefähr zwei Wochen vor der Abfahrt gebucht, und das erwies sich als Glücksfall – wir hatten eine deutlich größere Wohnung als erwartet (und als bezahlt) und das Essen war spektakulär. Außerdem wurde uns als Familie mit drei Kindern, darunter einen quäkendes Kleinkind, ein Tisch in der letzten Ecke reserviert, neben einer Familie aus dem Erzgebirge mit ebenfalls drei Kindern – ein Sohn im ungefähren Alter unserer zwei Großen, eine Tochter passend zu unserem Zwerg, und eine weitere Tochter praktischerweise in Mutters Bauch verstaut. Auch hier ein Glücksfall: Sowohl große und kleine Kinder wie auch die Erwachsenen verstanden sich prächtig, was erheblich zum Erfolg des Urlaubs beitrug.

Die Berge haben wir uns ausgesucht, als andere war ungeplant, da sieht man mal wieder….

Übrigens lohnt es sich auch heutzutage durchaus noch, in ein Reisebüro zu gehen. Nachdem wir monatelang (sporadisch) immer mal wieder das Internet nach einer geeigneten Unterkunft, irgendwo in den österreichischen Bergen, nicht zu weit weg, nicht zu hoch, nicht zu tief, nicht zu teuer, durchsucht hatten, Probierten wir doch mal den Gang in ein Reisebüro.Dort trafen wir zufälligerweise gleich auf eine Österreich-Spezialistin, die uns nach einer halben Stunde und wenigen Telefonaten nach Österreich gleich drei Vorschläge vorlegen konnte, die allesamt passender waren als die 3702 Angebote die wir auf eigene Faust im Internet gefunden hatten. Hilfreich war dabei wahrscheinlich auch, dass sie eine ziemlich gute Vorstellung davon hatte, wo wir hinfahren wollten, und was wir dort suchten, während uns das bis dahin nicht so klar gewesen war.

Ein Urlaub also, der ohne andere Menschen nicht halb so schön gewesen wäre…

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Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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Eine Antwort zu Alpentagebuch, der Rest

  1. dasmanuel schreibt:

    Na, das ist doch was.

    Ich kann das auch nicht, im Internet Familienurlaub buchen. Ich verstehe die Logik dahinter nicht. Man gibt ein ‚2 Erwachsene, 2 Kinder‘, und filtert, nur um danach ausschließlich Einzelzimmer in Luxushotels angezeigt zu bekommen.

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