Tabletten-Rätsel

Hier mal ein Rätsel mit mehreren Lösungsmöglichkeiten:

Die Problemstellung:

Ich habe ein Fläschen voller Tabletten, von denen ich jeden Abend 3/4 Stück nehmen soll. Leider sind die Pillen nur halbier-, nicht aber viertelbar. Aus diesem Grund möchte ich täglich abwechselnd eine ganze und eine halbe Tablette nehmen (wegen der langen Halbwertszeit des Wirkstoffs ist diese Mittelung unproblematisch).

So weit, so gut – und nun zum eigentlichen Problem. Wenn ich abends in meinen Spiegelschrank schaue, habe ich Schussel in der Regel keine Ahnung, ob nun eine halbe oder eine ganze Tablette dran ist. Selbst wenn zum Beispiel eine halbe Tablette noch da liegt, weiß ich ja nicht, ob diese von gestern übrig geblieben ist oder noch von vorgestern abend (und ich vielleicht gestern eine ganze genommen habe).

Ich möchte aber auch nicht Buch führen müssen (das macht mir Stress), und auf so eine Pillenschachtel mit Wochentagen habe ich auch keine Lust, da fühle ich mich wie im Altersheim. Ich möchte einfach beim Blick in den Schrank sofort schließen können, was heute dran ist.

Vorschläge?

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Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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36 Antworten zu Tabletten-Rätsel

  1. Karo-Tina Aldente schreibt:

    An den graden Tagen eine ganze und an den ungraden Tage eine halbe Tablette nehmen?
    Numerische Grüße aus dem Garten 🙂

  2. gnaddrig schreibt:

    Wenn Dir niemand an den Schrank geht und den Inhalt durcheinanderbringt, könntest Du Schachtel abwechslend an zwei Stellen ablegen. Du nimmst eine halbe Tablette und legst die Schachtel an die erste Stelle. Am nächsten Tag nimmst Du eine ganze Tablette und legst die Schachtel an die andere Stelle. Wo Du die Schachtel vorfindest verrät Dir also, ob Du eine halbe oder eine ganze Tablette nehmen sollst.

    Ob Du sie am Vortag vergessen hast, musst Du selbst wissen. Oder natürlich Du legst die Schachtel auf den Zahnputzbecher und stellst den jeweils mit um (ich unterstelle mal, dass Du das Zähneputzen normalerweise nicht vergisst).

    Alternativ löst Du die Tabletten in Alkohol auf und verdünnst die Brühe so, dass eine einfach abzumessende Menge (1 Teelöffel oder sowas) eine dreiviertel Tablette enthält. Prost!

    • Pfeffermatz schreibt:

      Hmmm… das klingt mach viel Arbeit, denn ich müsste wohl jeden Abend den Schrank umräumen und jedes Mal würden mir allerhand Schachteln und Fläschen entgegenkommen bzw herausfallen. Und weiß ich, wenn ich die Schachtel in der Hand halte und den halben Schrankinhalt vom Boden aufgenommen habe, noch wo die Schachtel ursprünglich war?

    • Pfeffermatz schreibt:

      Das mit dem Zahnputzbecher geht gar nicht, aber das mit dem Auflösen ist GENIAL!

  3. LittleLui schreibt:

    Du hast eine Schachtel voller Pillen. Am ersten Tag nimmst du eine halbe, legst die übrige halbe auf die Schachtel.

    Am zweiten Tag siehst du „1/2 Pille liegt auf der Schachtel“ -> heute ist eine ganze dran, und die halbe darf nicht allein bleiben. Du nimmst eine ganze Pille, und zerbrichst eine weitere Pille in zwei Hälften, die du auf die Schachtel legst. Es liegen also 3/2 Pillen auf der Schachtel.

    Am dritten Tag siehst du „3/2 Pillen liegen auf der Schachtel“ -> heute ist eine halbe dran. Du nimmst eine halbe, bleiben 2/2 Pillen auf der Schachtel.

    Am vierten Tag siehst du „2/2 auf der Schachtel“ -> heute ist eine ganze dran. Du nimmst die beiden Hälften und alles ist wieder im Urzustand – Tag 5 läuft also wieder wie Tag 1.

    • 0x0d schreibt:

      Ich würde das etwas vereinfachen, indem ich immer drei Tabletten zusammen aus der Packung nehme:
      Die erste nehme ich am ersten Tag. Am zweiten Tag sehe ich zwei Tabletten auf der Packung liegen, also ist heute eine halbe dran. Bleiben anderthalb auf der Packung liegen. Daran erkenne ich am dritten Tag, dass nun wieder eine ganze Tablette fällig ist. Für den vierten Tag bleibt eine halbe Tablette übrig.
      Am fünften Tag liegt nichts mehr auf der Packung, also beginnt der Zyklus von vorne.

    • Pfeffermatz schreibt:

      Sehr gut Lui, so war auch meine erste Idee, bis ich dann…

  4. Anhora schreibt:

    Ich würd halt jeden Abend das rausnehmen und neben das Fläschchen legen, was am nächsten Tag dran ist.
    Wenn du also eine Tablette genommen hast, nimmst du danach eine halbe raus und legst sie für den nächsten Tag bereit. Hast du die halbe genommen, nimmst du eine ganze raus und legst sie für den nächsten Tag bereit.

  5. Schluckspecht schreibt:

    Wo ist das Problem? Du legst dir an jedem Tag die (halbe oder ganze) Pille für den nächsten Tag auf der Schachtel zurecht. Das wirst du ja wohl schaffen, wenn du weisst, was du gerade geschluckt hast… Und wenn du in deiner Unordnung nur noch halbe Tabletten IN der Schachtel hast, legst du dir halt 1 oder 2 halbe für den nächsten Tag DARAUF.

  6. gnaddrig schreibt:

    Könnte man eine Maschine bauen, die wartungsfrei und idiotensicher Dir jeden Tag bis zum Jüngsten Gericht immer abwechselnd eine ganze und eine halbe Tablette auswirft? Mit Iris- oder Fingerabdruckscan, damit kein Kind Deine Tabletten abgreifen kann? Mit IoT-Funktionalität, damit das Gerät immer rechtzeitig Nachschub bestellt (der dann von einer Drohne geliefert und direkt in den Vorratsbehälter gefüllt wird)? Das wäre zwar im Prinzip auch nichts anderes als ein Dosett, aber immerhin schön technisch, modern, geekkompatibel, wie wär’s?

    • Pfeffermatz schreibt:

      Das war natürlich mein erster Ansatz, und ich habe sogar einen Prototypen gebaut. Leider kam die Regelungstechnik mit dem Iris-Scan und der IoT-Steuerung durcheinander, der Auswurf kam nicht mit halben und ganzen Tabletten zurecht, die Zerteilingskammer verdreckte, und das Jüngste Gericht wurde trumpbedingt vorgezogen. Aber einen Versuch war es wert!

  7. Lehrercafe schreibt:

    Was ist denn schlecht an einem Doset? Das hat doch nichts mit Altenheim zu tun. Die Tochter meiner Freundin ist chronisch krank und muss zu verschiedenen Zeiten Medikamente einnehmen und besitzt auch ein Doset. Ist praktisch. Sieh es mal von der Seite. LG Ela☕

    • Pfeffermatz schreibt:

      Natürlich ist eine Dosette was wundervoll praktisches, meinen eigenen Ausführungen zufolge ja für Leute wie mich unverzichtbar. Aber ich muss ja vernünftige Rahmenbedingungen für ein Rätsel schaffen – das ist die Seite, von der ich es betrachte 😉

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