Es schulzt auch im Radio

Ja, den Schulz-Effekt gibt es auch im seichten Gefilde des Pop, auch wenn ich die Hintergründe nicht verstehe – schließlich leidet der Radiohörer nicht im gleichen Maße an einer alternativlosen Übermacht wie es der politikverdrossene Bürger tut.

Der Schulz des Pop heißt Ed Sheeran, denn dieser ist mit seinem neuen, sehr netten, aber wahrlich nicht außergewöhnlichen Album ÷ zum neuen King Of Pop gekürt worden. Er hat dreizehn Songs gleichzeitig in den Top Ten, im Radio werden die Verkehrsnachrichten von Ed-Sheeran-Meldungen unterbrochen, und YouTube möchte sich als EdTube neu gründen.

Der sympathische Hobbit wurde nachträglich als Urheber von Billy Jean eingetragen, als Erfinder des Grunge ernannt, als fünfter Beatle bestätigt. Nicht ausgeschlossen, dass sein Castle-On-The-Hill ihm auch den Weg in die britische Thronfolge ebnet.

Hier zur Abwechslung ein Song, der vermutlich nicht von Eddy stammt:

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Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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