Democrazy

Wie schaffen wir es, das Vertrauen in unser demokratisches System wieder herzustellen , die Desillusionierten abzuholen, die Transparenz des Ganzen zu erhöhen?

Ein schwieriges Unterfangen, doch ich hätte da eine Idee:

Lasst uns das höchste gewählte Amt der Europäischen Union (von dem kaum ein Bürger weiß, wie es heißt, was es für Befugnisse beinhaltet, dass es das überhaupt gibt! ) einem erfolglosen Politiker geben, der nie für das Amt kandidiert hat und dessen nationales Ressort in Trümmern liegt. Lasst uns dann die Verteidigung unserer Nation in den Händen eines anderen Politikers legen, der von der Materie keine Ahnung hat und wiederholt beschwört hat, kein solches Amt übernehmen zu wollen.

Das könnte funktionieren…

P. S. Gestern in der Kantine konnte in der Tat weder ich noch meine Kollegen (alle studiert, alle in der Wirtschaft tätig) mit Sicherheit sagen, welches Amt v. d. Leyen nun übernimmt, wie es genau heißt, ob Martin Schulz zu ihren Vorgängern gehört…

Wisst ihr es, ohne Wikipedia zu bemühen?

Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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12 Antworten zu Democrazy

  1. dieterkayser schreibt:

    Ihr Vorgänger war nicht Martin Schulz, sondern Jean-Claude Juncker. Nachfolger von Schulz als EU-Parlamentspräsident ist ein mir Unbekannter mit italienischem Namen.

    • Pfeffermatz schreibt:

      Ed ist deine geographische Nähe zu Straßburg, dass du dich da auskennst?

      • dieterkayser schreibt:

        Hab auch jahrelang als Übersetzer in Brüssel gelebt, kannte das Berlaymont-Gebäude der Kommission noch im alten Look vor der Asbest-Sanierung, bin oft durch die Rue de la loi und die Rue Belliard gefahren, bin Europa-Fan und müsste eigentlich noch viel mehr wissen.

      • Pfeffermatz schreibt:

        Wärst ja als präsidialer EU-Ratskommisarleiter prädestiniert gewesen! Aber dich hat ja wahrscheinlich keiner gefragt….

      • dieterkayser schreibt:

        Den Posten eines „präsidialen EU-Ratskommisarleiters“ hätten sie freilich erst noch schaffen müssen. Aber bei der notorischen Feindschaft zwischen EU-Rat und EU-Kommission wäre das von vornherein zum Scheitern verurteilt gewesen. Etwa so als wolle man einen gemeinsamen Oberbürgermeister für Köln und Düsseldorf wählen.

    • Pfeffermatz schreibt:

      Wie kann man auch drauf kommen, dass es einen Unterschied zwischen Europäischen Rat und Rat der Europäischen Union gibt? Stellvertretend für den EU-Wahnsinn…

      • gnaddrig schreibt:

        Muss man auch nicht wissen. Sie hat ja dann einen fähigen Berater- und Assistentenstab. Die machen sowieso die eigentliche Arbeit, sie muss ja nur mal Hände schütteln, Papiere unterschreiben oder kurze Statements vor der Kamera abgeben. Ihr Büro sorgt auch dafür, dass sie weiß, wo sie jeden Morgen zur Arbeit erscheinen muss und so.

  2. wol schreibt:

    Einigermaßen. Ob die Frau von der Leyen da so recht Bescheid weiß?

  3. Mindsplint schreibt:

    Mir fällt überhaupt kein Politiker ein, der momentan sein Amt versteht, bzw. dafür geeignet ist….das sind aber nur meine 5 Cent. :-/ Die Welt wird von hochbezahlten Schwätzern geführt, egal wo man hinschaut. Und der einzige Politiker dem ich vertrauen könnte, ist Gregor Gysi. Aber der wuselt ja leider nur im Hintergrund herum…aber immerhin! 🙂

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