Reisebericht England

Hier meine wichtigsten Erkenntnisse:

  • Die Engländer, bzw. die dort wohnenden Menschen (siehe nächsten Punkt) sind unglaublich freundlich und hilfsbereit. Fast ausnahmslos alle.
  • Ich habe innerhalb Londons keinen einzigen Angestellten in der Gastronomie oder im Hotelgewerbe angetroffen, dessen Muttersprache Englisch gewesen wäre. Das hatte ich nicht ganz so erwartet, dass ich mit meinem kaum noch aktivem Kinder-Amerikanisch in London mehr Muttersprachler war als die meisten meiner Gesprächspartner!
  • Die Engländer sind sehr diszipliniert und konsequent. Wenn sie schon auf der falschen Straßenseite fahren, dann alle und permanent. Das finde ich gut so, alles andere wäre auch gefährlich.
  • Um den Brexit zu finanzieren, wird der Big Ben abgebaut und verkauft.
  • Diese Wache hat sich zwei Stunden lang nicht bewegt. Danach hatte ich keine Lust mehr.
  • Es gibt eine U-Bahn, die überhalb der Themse im Kreis fährt. Wozu?
  • Downing Street 10 sieht ganz schön heruntergewirtschaftet aus.
  • Wenn ein Spatz (auf dem Foto leider kaum zu erkennen) verbotenerweise vom Kopf eines Löwen zu fallen droht, kommt gleich die Polizei.
  • Die Tower Bridge ist nicht aus Lego!
  • Der Tower of London ist inzwischen der niedrigste Turm Londons und soll deswegen laut EU-Richtlinie seinen Namen aberkannt kriegen. Ein weiterer Grund für den Brexit.
  • Die Telefonzellen waren mal schöner. Dafür haben sie oben einen Getränkehalter.
  • Das Essen geht so. An die Baked Beans zum Frühstück könnte ich mich aber gewöhnen.
  • Die Barkeeperin empfiehlt das britische Lager weil warm und flach. Da ziehen meine Kinder ein Guinness vor.
  • London sieht von oben wie Aachen aus. Nur größer und mit Fluss. Also wie Köln. Aber von dieser Höhe aus sind weder baked beans noch Linksverkehr zu erkennen. We are 1 world.
  • Unsere Fähre ist abfahrbereit. Cheerio!

Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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7 Antworten zu Reisebericht England

  1. Anhora schreibt:

    Besser kann man dieses skurrile Land nicht beschreiben! 😊

  2. Pingback: Reif für die Insel | gnaddrig ad libitum

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