Wo ist es, das neue Jahr?

Irgendwo im Nebel muss es sein, das neue Jahr 2020. Gestern, nein heute, sind wir gegen 2 Uhr morgens nach Hause gefahren (eine Strecke von wenigen hundert Metern, die wir aber mit Mitbringseln vollgepackt und mit der Aussicht auf einen schlafenden Fünfjährigen lieber mit dem Auto zurückgelegt haben).

Die Rückfahrt hatte es jedenfalls in sich. Aufgrund von unsinnigen physikalischen Gesetzmäßigkeiten hatte das plötzliche Abkühlen der Luft gegen 2 Uhr morgens eine dichten Nebel verursacht, der es in sich hatte. Die Sichtweite betrug gefühlte 15 Zentimeter und wir krochen über die gottseidank leeren Dorfstraßen heim.

Zuhause angekommen fürchtete ich, von bösartigen Geistern aus dem Nebel des Grauens heraus attackiert zu werden, aber auch hier hatte ich Glück (und vermutlich zuviel Gruselfilme geschaut) und erreichte unbeschadet meine Bettstatt.

Tatsächlich hat ein solcher Nebel etwas sehr beängstigendes, wenn nicht gar gefährliches an sich. Vor vielen Jahren, fünfzehn mögen es sein, fuhren wir von eben einer solchen Neujahrsfeier nach Hause, mussten dort aber tatsächlich Autobahn fahren. Von Nebel war erstmal nichts zu sehen, aber ab einer (tieferen und deswegen kühleren?) Stelle war urplötzlich vor lauter Nebel… gar nichts mehr zu sehen. Wir konnten gerade die Rücklichter das vorausfahrenden Autos erkennen, und das auch nur, wenn man gefährlich dicht auffuhr.

Das war wirklich beängstigend, unheimlich und bedrohend, denn es gibt auch keine Alternative zum langsamen Weiterfahren und hoffen, dass die Nebelbank irgendwann ein Ende haben würde. Anhalten ging ja nicht, dann wäre mit Sicherheit der Hintermann reingefahren, und die Seitenstreifen waren im Nebel nicht zu erkennen. Eine solche unheimliche Situation möchte ich wirklich nie wieder erleben… Irgendwann waren wir aber tatsächlich aus dem Nebel raus; die Erleichterung kann man sich gut vorstellen!

Frohes 2020 und allzeit gute Weitsicht wünsche ich allen Lesern!

Über Pfeffermatz

... ist ein schokonalytischer Glühwurstematiker.
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