Häh?

Heute in der lokalen Zeitung im Zusammenhang mit einer Vorlesung an der sogenanntem Kinderuni:

Es ist durchaus löblich, der Öffentlichkeit und insbesondere Kindern das Fach Mathematik näher zu bringen, aber wieso muss man dabei Schwachsinn erzählen?

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Wie Teenagerinnen sind

Tochter fragt, ob es heute warm genug für eine kurze Hose zur Schule ist. Papa denkt „ja“, sagt aber „nein“, weil die vorgeführte Hose wirklich kurz ist. Zu meiner Überraschung akzeptiert Tochter meine Empfehlung.

Fünf Minuten später verlässt Tochter mit langer Hose das Haus und erzählt vorher noch ganz atemlos:

A. hat auf WhatsApp gefragt, ob jemand heute in kurzer Hose zur Schule kommt, und B. und C. und ich sagten „nein“, und dann sagte D.: „O mein Gott, ich habe eine kurze Hose an und stehe schon an der Haltestelle, jetzt muss ich umdrehen und eine andere Hose holen, denn ich kann nicht als Einzige heute mit kurzer Hose kommen, und jetzt verpasse ich meinen Bus!“

Aha. Ich bin ein Mann, ich muss das nicht verstehen 🙂

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Mein erstes Mahl…

… Vollkornbrot backen. Das Ergebnis ist tatsächlich sehr schmackhaft.

Laib In Habachtstellung.

Das Rezept wie auch der Anstoß habe ich von einem befreundeten Tausendsassa, der nicht nur sein Brot selber backt, sondern auch den zugehörigen Backofen gießt, schweißt und verschaltet, die restliche Küche aus einem selbst gepflanzten Mammutbahn schnitzt, und schließlich über die physikalischen Vorgänge im Herzen des aufgehenden Vollkornlaibs promoviert. Seine wahre Leidenschaft ist aber die Musik, glaube ich…

Da das Rezept geheim ist, verrate ich hier nur so viel: man braucht unzählige Getreidesorten in verschiedensten Aggregatzustände aus Läden in denen man nie vorher ein Fuß setzte, mischt diese zusammen und wartet schließlich tagelang vorm Backofen, bis die äußere Kruste des entstehenden Meisterwerks nur noch mit einer Diamantfräse bearbeitet werden kann. Zur Belohnung findet man im Inneren eine unglaublich schmackhafte, herzhafte und leicht süßliche Masse von perfekt kaubarer Konsistenz. Butter drauf, mjam!

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Materialkunde am Kaninchenstall

Der Hagelsturm vorgestern Nacht im Aachener Raum hat deutliche Spuren am Dach unseres Kaninchenstalls hinterlassen. Im Bild sieht man deutlich, wie Sonne und Wetter den Kunststoff porös und brüchig werden lassen. Denn das Dach besteht aus drei Elementen: das linke und das mittlere Element sind inzwischen 8 Jahre alt, das rechte habe ich letztes Jahr ersetzen müssen. Man sieht: der Hagel hat die zwei alten Elemente geradezu perforiert, während das rechte Element den Sturm unbeschadet überstanden hat.

Was man auf dem Bild nicht sieht, ist dass die Kaninchen sich mal wieder einen Tunnel in die Freiheit gebuddelt haben, und ich heute Vormittag nicht nur das Dach habe Ersetzen müssen, sondern auch den Fluchtweg unserer Ausbrecher zuschaufeln musste.

Insofern kommt mir der Tag der Arbeit gerade recht – den halben Tag habe ich nun schon mit unfreiwilliger Gartenarbeit zugebracht!

Geschafft!

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Ad Ampela

Schon soooo groß 🙂

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Nicht alle Sinne beisammen

Der kleine Kevin-Conan, bereit für den Kindergarten, öffnet die Haustür. Kühle, frische Morgenluft strömt hinein. KC ist von der unerwarteten Erfrischung ganz angetan, streichelt sich den Bauch und sagt:

„Kaltes schmeckt mir!“

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Handarbeit (an der Spüle)

Wie haltet ihr es mit dem Abwasch? Will sagen: was kommt in die Spülmaschine und was wascht ihr per Hand ab?

Die Fragestellung ergibt sich, weil meine Frau und ich etwas unzufrieden mit dem ungünstigen Zuschnitt unserer vom Vorbesitzer übernommen Küche sind, und wir letztens die großzügige Ablagefläche in der Küche von Bekannten bewunderten. Da stand sogar eine Küchenmaschine, wofür wir im Traum keinen Platz hätten.

Ich fragte mich, ob wir Sachen bei uns rumstehen hatten, die es hier in der Küche nicht gab. Dabei fiel mir eben auf, dass unsere Freunden kein Abtropfgitter hatten, welches bei uns wiederum den Platz zwischen Spüle und Mikrowelle (die bei uns natürlich nicht eingebaut ist) besetzt. Auf meine Nachfrage, wo es denn versteckt sei, erfuhr ich zu meiner Überraschung, dass sie sowas nicht bräuchten, es käme alles in die Spülmaschine.

Hmmm. Gar nichts per Hand spülen? Also ich spüle recht viel per Hand, und zwar:

  • Töpfe und Pfannen, also Kochgeschirr. Weil sie viel Platz in der Spülmaschine wegnehmen, und weil es teilweise ineffizient wäre: gerade gußeisernes Kochgeschirr ist in nu gespült, was soll der Topf 40 Minuten in der Spülmaschine bearbeitet werden? Umgekehrt tue ich schon mal Backformen, an denen viel Hartnäckiges klebt, eher in die Maschine.
  • Kaum beschmutzte Dinge, so wie eine Schüssel, in der trockenes Brot lag; eigentlich alles, was mit nichts flüssigem, nichts fettigem nichts klebrigem in Berührung kam und eigentlich nur kurz unter fließendem Wasser abgespült werden müsste. Wieder wegen der Effizienz.
  • Dinge aus oder mit Holz: Holzlöffel, Holzbrettchen, Steakmesser mit Holzgriff. Weil Holz und so, schon klar.
  • Frühstücksbrettchen aus Kunststoff. Weil es so einfach geht.
  • Kochmesser und Pfannenwender, weil ich die gleich wieder brauchen werde.
  • Hin und wieder ein paar Besteckmesser. Weil wir nie ganz genug davon haben. Da müssten wir wohl nachkaufen, aber wir haben schon vier verschiedene Bestecke, die es nicht mehr zu kaufen gibt (plus diverse Einzelstücke) – jetzt noch ein fünftes?
  • Joghurtbecher (und ähnliches), bevor sie in den Gelben Sack wandern. Ja, da bin ich ganz deutsch 😉 Aber ehrlich, das stinkt doch sonst zum Himmel, wenn alter Joghurt über zwei Wochen erst im Eimer unter der Spüle, dann im Gelben Sack im Keller, und schließlich in der Garage vor sich hin modert. Die wasche ich ganz zum Schluß im letzten Abwaschwasser, damit keiner sagen kann, ich würde dafür Wasser verschwenden. Und ich frage mich, was machen die Nichtdeutschseienden? Den Gestank ertragen, oder die Joghurtbecher alle vom Hund sauber lecken lassen? Ich glaube nicht, dass unsere Kaninchen dafür zu haben sind.

Also, liebe Leser: wie handhabt ihr das?

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